Syrien - Russische und syrische Streitkräfte fliegen Angriffe in Idlib

US-Präsident Donald Trump

Die Türkei hatte zuvor rund 3 Millionen Flüchtlinge aufgenommen, mehr als jedes andere Land. "Die rechtmäßige syrische Regierung hat das Recht und sollte ihr ganzes nationales Territorium kontrollieren", sagte Putin in Teheran.

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat erstmals explizit Unterstützung für einen russischen und syrischen Militäreinsatz in Syrien geäußert. Die Türkei hat die Grenze geschlossen. Sie muss bei einer Assad-Offensive zudem mit einer Massenflucht über die Grenze rechnen. Iran und Russland begingen einen schweren humanitären Fehler, wenn sie an dieser potenziellen menschlichen Tragödie teilnähmen, twitterte Trump. Die USA und Europa schauten von Ferne zu.

Im Nordwesten des Landes hält sich als letzte Bastion der Opposition Idlib. Nicht nur in Idlib gibt es Meinungsunterschiede zwischen der Türkei, Russland und dem Iran. Dafür müssten "alle Maßnahmen" ergriffen werden.

Auch Moskau, Syriens enger Verbündeter, scheint gewillt zu sein, diesen Angriff zu unterstützen. Nach Angaben der ARD sind Brücken gesprengt, die Bevölkerung sitzt in der Falle.

Worüber beraten Iran, Russland und die Türkei?

Die Türkei ist die Schutzmacht der Rebellen, Russland und Iran stehen aufseiten der syrischen Regierung.

Zum Auftakt des Syrien-Gipfels in Teheran hat der iranische Präsident Hassan Rohani einen militärischen Angriff auf die letzte syrische Rebellenhochburg Idlib als "unvermeidbar" bezeichnet. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan scheiterte bei dem Treffen mit den Staatschefs von Russland und Iran, Wladimir Putin und Hasan Ruhani, mit einem Vorschlag für eine Waffenruhe. Dominiert werden diese von dem Al-Kaida-Ableger Hayat Tahrir al-Sham, der früheren Al-Nusra-Front. Sie hoffe, dass Russlands Präsident Putin dies bedenke.

UN-Syrienvermittler Staffan de Mistura, der am Freitag per Videotelefon zu einer Sitzung des UN-Sicherheitsrats zugeschaltet wurde, forderte, die syrische Regierung müsse Fluchtwege für diejenigen zulassen, die die Stadt freiwillig verlassen wollten. Die meistem von ihnen haben sich islamistischen Gruppierungen angeschlossen. Nach Kämpfen mit anderen Rebellen stieg sie im vergangenen Jahr zur dominierenden Kraft in Idlib auf und ist dort trotz des Rückzugs aus einigen Orten weiter stark vertreten. Geht Assad zum Angriff wird es zwar nicht zum offenen Konflikt kommen. Sie fürchtet, dass sonst Hunderttausende Menschen versuchen könnten, sich in der Türkei vor der Gewalt in Sicherheit zu bringen.

In Washington erklärte der Sonderberater für Syrien im US-Außenministerium, Jim Jeffrey, es lägen zahlreiche Hinweise vor, dass die Truppen Assads einen Chemiewaffeneinsatz vorbereiteten. Er befürchte Provokationen seitens der eingekesselten Regierungsgegner bis hin zum Einsatz von Chemiewaffen.

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