New York Times - US-Regierung besprach Pläne zum Umsturz in Venezuela

Die Amtseinführung von Trump und Obama im Vergleich

Zum Teil demokratisch gewählte, aber linksgerichtete Regierungen wurden mit Hilfe des Geheimdienstes CIA gestürzt und gegen oft rechtsgerichtete Militärdiktaturen getauscht.

Mehrere US-Medien haben die geheimen Treffen zwischen Vertretern der Trump-Regierung und Offizieren Venezuelas zum Umsturz der Regierung des Präsidenten Nicolás Maduro enthüllt.

Das Weiße Haus wollte dem Bericht zufolge Fragen zu den Gesprächen nicht detailliert beantworten. Die Regierung in Caracas kritisierte das Vorgehen der USA sofort. Demnach wurde lediglich die Notwendigkeit eines Dialogs "mit allen Venezolanern, die ein Verlangen nach Demokratie zeigen", betont. Venezuela steckt in einer tiefen wirtschaftlichen und politischen Krise, die Proteste mit gewaltsamen Ausschreitungen und eine Massenflucht in Nachbarländer wie Kolumbien auslöste. Millionen Menschen versuchen, das Land zu verlassen, 2,3 Millionen haben das nach Angaben der Vereinten Nationen bereits getan.

Wir verurteilen vor der Welt die Interventionspläne der Vereinigten Staaten und die Hilfe für Konspirateure im Militär gegen Venezuela.

Allerdings seien die in den vergangenen Monaten besprochenen Pläne zum Sturz von Staatschef Nicolas Maduro (Artikelbild) nicht weiterverfolgt worden. Washington wies diese Anschuldigung zurück. Etwa zur selben Zeit warnte der US-Präsident Venezuela öffentlich, dass angesichts der Unterdrückung der Opposition in dem südamerikanischen Land auch eine "militärische Option" möglich sei.

Die USA haben eine lange Geschichte der Einmischungen in die inneren Angelegenheiten lateinamerikanischer Länder.

Die NYT berichtet von Geheimgesprächen mit Dissidenten aus dem venezolanischen Militär.

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