Welthandel: Trump droht mit Zoll auf weitere China-Importe

Trump droht mit Zoll auf weitere China-Importe | STERN.de

Chinas Überschuss im Handel mit den USA ist trotz des Zollstreits der beiden größten Volkswirtschaften der Welt auf ein Rekordhoch gestiegen: auf 31,05 Milliarden US-Dollar (umgerechnet 26,84 Milliarden Euro). Zunächst sind das aber nur Drohungen. Diese Zölle kämen zusätzlich zu den bereits zuvor angedrohten Zöllen auf Güter im Wert von 200 Milliarden Dollar. Medien hatten berichtet, die Zölle auf Waren im Wert von 200 Milliarden Dollar könnten im September eingeführt werden.

Top White House economic adviser Larry Kudlow speaks to reporters at the White House in Washington, U.S., August 16, 2018. Würde die volle Drohkulisse Trumps zum Tragen kommen, wären alle Importe aus China mit Sonderzöllen belegt.

US-Präsident Donald Trump hat mit einer weiteren Verschärfung des Handelsstreits mit China gedroht. "Und ich hasse es zu sagen, aber dahinter sind weitere 267 Milliarden Dollar, die kurzfristig angeordnet werden können, wenn ich es will".

Washington und Peking haben sich seit Anfang Juli gegenseitig mit Straf- und Vergeltungszöllen auf Waren im Volumen von insgesamt 100 Milliarden Dollar überzogen. Trump befand sich auf dem Weg zu Wahlkampfveranstaltungen im Bundesstaat North Dakota.

"Wir reden noch mit China über eine Reihe von Angelegenheiten", sagte der Wirtschaftsberater des Weißen Hauses, Larry Kudlow, am Freitag dem Sender CNBC.

New York. US-Präsident Donald Trump hat dem Unternehmen Apple zur Vermeidung von Preiserhöhungen durch Zölle auf chinesische Importe eine Produktionsverlagerung in die USA nahegelegt.

Am späten Donnerstagabend war eine Frist ausgelaufen, binnen derer die amerikanische Öffentlichkeit Eingaben zu den Zöllen machen konnte.

Die Verhängung zusätzlicher Zölle hat bisher nicht zu dem Ziel geführt, die US-Handelsbilanz auszugleichen.

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