Protest gegen Braunkohleabbau - Polizist gibt am Hambacher Forst Warnschuss ab

Rodungen stehen bevor Kurz vor zwölf für den Hambacher Forst

Verletzt wurde durch den Schuss niemand.

Ein Polizist hat am Hambacher Forst einen Warnschuss abgegeben. Laut Polizeiangaben haben mehrere vermummte Personen Polizisten auf der L276 attackiert und mit Steinen beworfen. Ein Polizist habe daraufhin seine Schusswaffe gezogen und einen Warnschuss abgegeben.

Die Vermummten hätten sich danach unerkannt in den Wald zurückgezogen, berichtete die Polizei weiter.

In einer Pressemitteilung zu dem Vorfall schreibt die Aachener Polizei: "Wir appellieren dringend: Unterlassen Sie die gewalttätigen Übergriffe auf Polizeibeamte".

Der Hambacher Forst im rheinischen Braunkohlerevier ist Symbol für den Kampf von Umweltschützern gegen die Kohleverstromung. Der Energiekonzern RWE will dort ab Mitte Oktober hundert Hektar Wald roden, um einen Braunkohletagebau zu vergrößern - dies sei "kurzfristig zwingend erforderlich", um die Kohleförderung aus dem Tagebau Hambach sicherzustellen, argumentiert der Konzern. Gegen die Pläne gibt es seit langem Proteste, unter anderem von Waldbesetzern.

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