Handelsstreit USA-China: Trump will neue Zölle verhängen

Importe aus China werden seit 2018 mit Strafzöllen belegt

Trotz der Versuche des US-Finanzministeriums, die Gespräche mit China wieder aufzunehmen, wolle Trump Zölle auf Waren in Höhe von 200 Milliarden US-Dollar einführen, erfuhr die Finanznachrichtenagentur Bloomberg am Freitag.

Im Handelsstreit zwischen den USA und China will US-Präsident Donald Trump seine Drohungen wahr machen und neue Zölle auf chinesische Produkte im Wert von 200 Milliarden Dollar verhängen. Teilnehmer des Treffens waren Finanzminister Steven Mnuchin, Handelsminister Wilbur Ross und der US-Handelsbeauftragte Robert Lighthizer.

Der US-Präsident wirft China unter anderem unfaire Handelspraktiken und den Diebstahl geistigen Eigentums vor. China weist das zurück. Zuletzt gab es zumindest ein Signal der Annäherung: Die Regierung in Washington sprach eine Einladung zu neuen Verhandlungen aus.

Beide Seiten zeigten sich zuletzt immer wieder unnachgiebig. "Sie stehen unter Druck, einen Deal mit uns zu machen". Die Volksrepublik meine es zwar ernst damit, den Streit beilegen zu wollen. Die Chinesen hatten mit eigenen Zöllen zurückgeschlagen und haben ihre Bereitschaft zu einem erneuten Gegenschlag bereits bekräftigt. Bisher hat China auf die verhängten US-Zölle mit einer Vergeltung Dollar für Dollar reagiert. Mit den bereits in Kraft getretenen Strafzöllen würde dann etwa die Hälfte aller Importe aus China mit Abgaben überzogen. "China hat genug Energie, um seine Wirtschaft auch während eines ausgedehnten Handelskrieges voranzutreiben".

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