Von Musk beschimpfter Taucher reicht Klage in den USA ein

Nach Pädophilen-Beschimpfung Elon Musk von Höhlentaucher verklagt

Musk hatte ihn als "Pädophilen" verunglimpft.

Als Tesla-Milliardär Elon Musk (47) ein Mini-U-Boot aus eigener Entwicklung anbot, das in der Höhle zum Einsatz kommen sollte, winkten die Experten ab. Musk hatte daraufhin nicht nur die Rolle Unsworths bei der Rettungsaktion angezweifelt. Das Fahrzeug wurde in kürzester Zeit bei Musks Raumfahrt-Firma SpaceX gebaut und nach Thailand gebracht.

Der Tech-Milliardär war verärgert darüber, nachdem Unsworth den U-Boot-Vorschlag als PR-Gag kritisiert hatte. Zudem hatte der Taucher hinzugefügt, Musk könne sich "sein U-Boot dahin schieben, wo es wehtut". Auf seinem Twitter-Account, der 22 Millionen Abonnenten zählt, hatte er den Taucher außerdem ohne irgendwelche Belege als "Pädophilen" bezeichnet. Er nannte Unsworth einen "Pädo-Typen", also einen Pädophilen. Später löschte Musk die Tweets wieder und entschuldigte sich. Unsworth erklärte nun in der Klage, Musks "falsche und verleumderische Vorwürfe" hätten ihm unter anderem emotionalen Schaden zugefügt. Er strebt einen Prozess vor Geschworenen an.

Musk stand in den vergangenen Wochen wiederholt wegen seines launischen Verhaltens im Fokus der Öffentlichkeit. An den Aktienmärkten sorgte die unkonventionelle Ankündigung für Unruhe. Ende August war die Angelegenheit erneut hochgekocht, nachdem Musk auf Twitter gefragt hatte: "Finden Sie es nicht seltsam, dass er mich nicht verklagt hat?"

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