Jeff Sessions: US-Justizminister droht nach Donald Trump Kritik Rauswurf

Trump und Sessions

US-Präsident Donald Trump greift seinen Justizminister Jeff Sessions auf dem Onlineportal Hill-TV erneut verbal an. "Ich bin nicht glücklich mit zahlreichen Dingen", monierte der Republikaner im Hinblick auf Sessions und ging dann in seiner Aussage noch einen Schritt weiter: "Ich habe keinen Justizminister". Er sei "mit einigen Dingen nicht zufrieden", urteilte er über die Arbeit seines Ministers.

Zudem blickte Trump im Gespräch mit dem Onlinesender auf die Zeit zurück, als Sessions - damals noch Senator - um das Amt des Generalstaatsanwalts kandidierte. In der Affäre geht es um möglicherweise unrechtmäßige Kontakte zwischen Trumps Wahlkampfteam, das 2016 seine Kandidatur für das Präsidentenamt unterstützte, und Russland. "Ich bin so traurig über Jeff Sessions, weil er zu mir gekommen ist".

Die Konfrontation zwischen Trump und Sessions hat sich seit März 2017 zunehmend verschärft - seit Sessions seine Entscheidung verkündete, sich aus den Ermittlungen zur sogenannten Russland-Affäre rauszuhalten. Trump hatte die Ermittlungen und die Vorwürfe rund um die Russland-Affäre mehrfach als "Hexenjagd" verurteilt. Dies hätte Sessions nicht tun müssen, urteilte Trump. "Das ist sehr traurig".

Darüber hinaus übte er Kritik an Sessions, weil nach wie vor illegale Einwanderer über die mexikanische Grenze in die USA kommen.

"Mit zahlreichen Dingen bin ich nicht glücklich", sagte Trump am Mittwoch dem Onlineportal Hill-TV.

Trump hat sich schon seit Längerem auf Sessions eingeschossen und setzt seinen Justizminister unter Dauerdruck. Im Juli hatte der US-Präsident in einem Interview mit der "New York Times" gesagt, er hätte Sessions nicht mit dem Ministerposten betraut, wenn er gewusst hätte, dass dieser sich in der Affäre um mutmaßliche russische Einmischung in den US-Wahlkampf für befangen erklären würde.

Trump hatte Sessions im August angewiesen, die Ermittlungen von Robert Mueller einzustellen.

Nur Stunden später relativierte Trump seine eigenen Worte in einem Gespräch mit Journalisten im Weißen Haus. "Wir werden sehen, wie es mit Jeff weitergehen wird".

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