Apple zahlt 14 Milliarden Euro auf Treuhandkonto

Irland lockt Multis mit niedrigeren Steuern

Wie Reuters berichtet, hat Apple den gesamten Betrag seiner strittigen Steuernachzahlung in Höhe von 13,1 Milliarden Euro an die irische Regierung gezahlt, zuzüglich 1,2 Milliarden Euro Zinsen.

Doch Apple möchte sich dennoch nicht geschlagen geben und hat die ‚Forderung der EU-Kommission vor dem Europäischen Gerichtshof angefochten. Angesichts der Zahlung von Apple werde EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager einen entsprechenden Vorschlag machen, teilte ein Sprecher am Abend mit. Verhandelt werden die Berufungen von Apple und von Irland. Sowohl Apple als auch Dublin haben gegen das ursprüngliche Urteil Berufung eingelegt und erklärt, dass die steuerliche Behandlung von Apple stets im Einklang mit den irischen Gesetzen und dem EU-Recht stünden. Nun hat der Konzern 14 Milliarden Euro auf einem Treuhandkonto hinterlegt.

Es soll allerdings dafür Sorge getragen worden sein, dass sie die Summen nicht in hoch-riskante Finanzprodukte stecken, sodass am Ende noch größere Verluste für den irischen Steuerzahler entstehen. Und dort bleibt es, bis EU-Gerichte über noch laufende Einsprüche entschieden haben.

Die europäischen Wettbewerbshüter waren nach mehrjähriger Prüfung zu der Ansicht gelangt, dass die Steuervereinbarungen zwischen Apple und Irland als "unzulässige staatliche Beihilfe" zu werten sind.

Der Konflikt könnte noch jahrelang andauern und so lange liegt das Geld fest, es wurde von Apple auf einem Treuhandkonto deponiert.

Das Thema der Apple-Steuern in Irland hat uns lange beschäftigt und auch in diesem Jahr kam das Thema mehrfach auf.

Related:

Comments

Latest news

Amtsbezirk verhängt Aufenthaltsverbot für Frankfurt-Fans in Marseille
Hellmann: "Dieser Erlass stellt unsere Fans unter einen Generalverdacht, dem wir in aller Klarheit widersprechen". Verstöße gegen das Aufenthaltsverbot können Haftstrafen und/oder empfindlich hohe Geldstrafen nach sich ziehen .

EU-Gipfel lehnt Mays Brexit-Pläne ab
Derzeit passiert Verteilung nur von Fall zu Fall auf freiwilliger Basis, weil östliche EU-Länder die Aufnahme konsequent ablehnen. Das Treffen des Europäischen Rates im Oktober sei der „Moment der Wahrheit“ für die Briten, warnte Tusk weiter.

Jeff Sessions: US-Justizminister droht nach Donald Trump Kritik Rauswurf
Trump hat sich schon seit Längerem auf Sessions eingeschossen und setzt seinen Justizminister unter Dauerdruck. Trump hatte die Ermittlungen und die Vorwürfe rund um die Russland-Affäre mehrfach als "Hexenjagd" verurteilt.

Airline schrieb eigenen Namen auf Flugzeug falsch
Den Angaben der Zeitung zufolge wird es wohl mehrere Tausend Dollar kosten, um den Schriftzug wieder zu ändern. Ob Zufall oder Absicht - das Internet amüsiert sich prächtig über den fehlenden Buchstaben.

Unfall bei Polterrunde: Braut erlag ihren Verletzungen
Mehrere Frauen wurden dabei teils schwer verletzt, die Braut erlag nun tragischerweise ihren Verletzungen. Er steht unter Schock, wird laut Baumschlager nach wie vor von einem Kriseninterventionsteam betreut.

Other news