Elitesoldaten bei Angriff auf Militärparade in Iran getötet

Mehrere Tote nach Anschlag auf Militärparade im Iran

Ein Sprecher des Gouverneursamts in der Stadt Ahwas sagte am Samstag, dass es sich bei den Toten um Soldaten der iranischen Revolutionsgarden (IRGC) sowie einen Reporter handele. Auch zwei der Angreifer sollen von Sicherheitsbeamten getötet worden sein. Mehr als 50 Menschen seien zudem verletzt worden, als Unbekannte in der Stadt Ahwas das Feuer auf eine Zuschauertribüne mit offiziellen Vertretern eröffneten, meldete die halbamtliche Nachrichtenagentur Isna. Die beiden anderen seien gefasst und verhaftet worden, fügte der Sprecher hinzu.

Zu dem Anschlag bekannte sich die Terrormiliz "Islamischer Staat", konnte aber keine Belege dafür liefern, dass sie tatsächlich verantwortlich ist. Demnach übernähm eine "arabische Widerstandsbewegung" die Verantwortung für das Blutbad. Es seien vier Schützen gewesen. Auf Fernsehbildern war zu sehen, wie Soldaten auf dem Boden krochen, um den Schüssen auszuweichen.

Außenminister Mohamed Dschawad Sarif verurteilte den Angriff in Ahwas und drohte mit Konsequenzen.

Falls die Berichte stimmen, dass IS-Mitglieder geschossen haben, dann wäre das der zweite Angriff der Miliz im Iran. Im Vorjahr hatten IS-Anhänger in der Hauptstadt Teheran das iranische Parlament und das Mausoleum des Revolutionsführers Ruhollah Chomeini angegriffen.

Im südwestlichen Ahwaz kam es dabei zu einem Zwischenfall.

Terroristen, rekrutiert, trainiert, bewaffnet und bezahlt von ausländischen Regimen, haben Ahvaz angegriffen.

US-Präsident Donald Trump werde in dem Konflikt mit dem Iran genauso scheitern wie der frühere irakische Machthaber Saddam Hussein, ergänzte Ruhani mit Blick auf den Ersten Golfkrieg von 1980 bis 1988. Man werde nicht auf das Raketenprogramm verzichten, sagte Präsident Hassan Ruhani am Samstag in einer Fernsehansprache zu Beginn eines Seemanövers der iranischen Streitkräfte. Landesweit wurden zum Jahrestag des Beginns Militärparaden abgehalten. "Wir werden niemals unsere Verteidigungskapazitäten reduzieren, wir werden sie von Tag zu Tag ausbauen".

Ruhani: "Der Iran wird seine defensiven Waffen nicht aufgeben ... auch nicht die Raketen, die die USA so wütend machen".

Trump hatte im Mai den Ausstieg der USA aus dem internationalen Atomabkommen mit dem Iran aus dem Jahr 2015 verkündet und neue Finanz- und Handelsbeschränkungen verhängt, obwohl sich Teheran an das Abkommen gehalten hatte. Zuletzt gab es wiederholt Streiks und Proteste gegen Korruption und Misswirtschaft.

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