Boxen: Harter Fight gegen Powetkin - Anthony Joshua bleibt Weltmeister

Boxen: Joshua vs. Povetkin - so siehst du den WM-Kampf

Joshua hatte zuletzt vor eineinhalb Jahren im Wembley-Stadion geboxt und dort Wladimir Klitschko bezwungen. Der Erfolg über den 39-jährigen Pflichtherausforderer war Joshuas 22. Sieg, 21 davon gelangen dem Briten durch K. o.

Für seine letzten Kämpfe passte der Engländer Anthony Joshua sein Gewicht stets seinen Gegnern an.

Heute Abend (ab 23 Uhr im Stream auf DAZN) steigt im Londoner Wembley-Stadion der Box-Kampf zwischen Anthony Joshua (28) und Alexander Powetkin um die WBO-, WBA- und IBF-Weltmeisterschaft im Schwergewicht.

Das Duell zwischen dem Briten und dem Russen ist auch ein Duell der Olympiasieger.

Zunächst beendete Powetkin die Ende der ersten Runde mit einem linken Uppercut, ehe er dann Joshua in der zweiten Runde mit einer harten Geraden eine blutige Nase, die später als Nasenbeinbruch diagnostiziert wurde, verpasste. In der dritten Runde erschütterte Powetkin den Weltmeister mit einer neuen Rechten, konnte daraus aber keinen Nutzen ziehen. Für Powetkin war es die zweite Niederlage in 36 Kämpfen. Danach flaute das Match zu einem abwartenden Taktieren ab, ehe Joshua in der sechsten Runde mit schweren Treffern an den Kopf Powetkins das Kommando im Ring übernahm. In der siebenten Runde ging alles recht schnell - eine Rechte an das Kinn brachte Powetkin ins Wanken. Er habe die Gelegenheit versäumt, seinen Gegner früh zu besiegen, zitierte ihn die russische Agentur Tass. "Da kann man nichts machen, Joshua wra einfach stärker".

Die Entscheidung über seinen nächsten Gegner wollte er den Fans in den sozialen Netzwerken überlassen.

Für Joshua ist der Kampf gegen den zehn Jahre älteren Russen nur eine Zwischenstation vor dem Kampf gegen den US-Amerikaner Deontay Wilder, der den WM-Gürtel der WBC inne hat, welcher in Joshuas Sammlung noch fehlt. Joshuas exzentrischer Landsmann Fury, der 2015 Wladimir Klitschko problemlos ausgeboxt und einen einstimmigen Punktsieg errungen hat, brennt nach längerer Ringpause mit Abstürzen und mittlerweile zwei leichten Siegen in Aufbaukämpfen auf grosse Showdowns gegen Wilder und Joshua. "Mir ist egal, wer gewinnt, ich wünsche ihnen beiden viel Glück", sagte Joshua.

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