Filmkritik: "Venom": Tom Hardy und Mr. Hyde

Fazit: Solides Superhelden-Gekloppe nach bekanntem Schema. Die neueste Marvel-Auskoppelung beginnt nicht nur untypisch düster. Sie fokussiert auch auf den gleichnamigen Weltall-Superschurken, dessen Agenda zunächst unklar ist.

Der Journalist Eddie Brock will den Bösewicht Carlton Drake überführen.

Mehr als elf Jahre lang musste sich der Alien-Parasit "Venom" gedulden, um auf die Leinwand zurückzukehren - zuletzt hatte er in "Spider-Man 3" einen Auftritt. Die Bildsprache der beiden Filme ähnelt sich sehr, zeichnete doch Produzent Avi Arad damals wie auch dieses Mal verantwortlich.

Und auch für Hauptdarsteller Tom Hardy ist das Engagement als Superschurke nichts Neues, begeisterte er doch bereits als Bane in Christopher Nolans "Batman"-Verfilmung "The Dark Knight Rises". Ab dem 03.10.2018 könnt ihr aber zunächst die Kino-Version von Venom unter die Lupe nehmen und selbst entscheiden, ob die fehlende Härte auch qualitative Auswirkungen hat. Anders als Venom kurz nach der Übernahme von Brock glaubt, bleibt es über weite Teile unklar, wer wirklich über Brocks Körper bestimmt. Doch er muss auch lernen, Venoms gefährliche Kräfte zu kontrollieren.

Update: Nachdem der italienische Markt also schon das erste Steelbook zu "Venom" in den Vorbestellungen gelistet hat, ziehen nun auch die anderen europäischen Länder nach. Nicht ohne Grund spricht der Parasit stets von "Wir" und beschützt seinen Wirt auch auf der Flucht vor den Söldnern der ominösen Life Foundation.

Dabei servieren die Produzenten den Zuschauern alles, was Actionfans begehren: Alle paar Minuten kommt es zu Explosion, Gewalt und dröhnenden Schießereien. Regisseur Ruben Fleischer ließ jedoch bereits durchblicken, dass eine härtere Version von Venom für DVD- und Blu-ray-Veröffentlichungen im Bereich des Möglichen läge. Der für Marvel ungewöhnliche Stil war wohl auch ein Grund für die Diskussion, ab welchem Alter der Film freigegeben werden kann.

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