Türkei braucht keine McKinsey-Beratung Erdogan

Erdogan

Recep Tayyip Erdogan lehnt eine Zusammenarbeit mit der Unternehmensberatung McKinsey strikt ab. Finanzminister und Erdogan-Schwiegersohn Berat Albayrak hatte sich Medienberichten zufolge dafür ausgesprochen. Das ist nicht nötig. "Solange ich lebe, wird niemand in der Lage sein, die Türkei unter das Joch internationaler Institutionen zu stellen", sagte der türkische Präsident. Auch die Oppositionspartei CHP hatte das Vorhaben zuvor kritisiert. Konkrete Maßnahmen nannte er zunächst nicht. "Wir werden unser Volk nicht der Gnade von Opportunisten ausliefern", sagte Erdogan. Die Türkei werde die notwendigen Strafen innerhalb der Regeln des freien Marktes verhängen. Die Behörden würden notfalls Razzien vornehmen, hatte Erdogan gesagt.

Die Türkei steckt seit Monaten in einer Währungskrise. Die Lira hat gegenüber dem Dollar seit Jahresbeginn rund 40 Prozent an Wert verloren, wodurch Importe deutlich teurer wurden. Das geht auch auf einen politischen Streit mit den USA wegen der Inhaftierung eines christlichen Pastors und amerikanischer Sanktionen zurück.

Der Verfall der Landeswährung hat die Inflationsrate auf den höchsten Stand seit 15 Jahren getrieben.

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