Bad Oldesloe - Polizist noch nicht vernommen - Obdachloser wohl psychisch krank

Die Polizei sperrte den Ort an dem der 22-Jährige erschossen wurde mit einem Sichtschutz

"Diese trafen den 21-Jährigen im Oberkörperbereich".

Polizei und Staatsanwaltschaft Lübeck bestätigten den Schuss und den Todesfall: "Infolge der Schussgabe wurde ein 22-Jähriger in Bad Oldesloe aufhältiger Obdachloser, derart verletzt, dass er noch an dem Ereignisort verstarb", heißt es in einer Pressemitteilung. Nun gibt es neue Details.

Der Obdachlose war offenbar psychisch krank.

Gegen 11.30 Uhr kam es in einem Wohngebiet zu einem Einsatz, bei dem ein Messer-Mann (21) von einem Beamten mit mehreren Schüssen getötet wurde. Er sei jedoch nicht als gefährlich eingestuft worden, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft Lübeck, Christian Braunwarth.

"Die Polizei wurde in die Schützenstraße gerufen, weil Passanten einen auffälligen Mann mit einem Messer beobachtet hatten". Zuvor hatten Medien über eine mögliche Erkrankung des Opfers berichtet.

Nachdem ein junger Obdachloser in Bad Oldesloe von einem Polizisten erschossen worden ist, laufen die Ermittlungen zu dem Fall. Der Beamte, der den Schuss abgefeuert hatte, konnte nach Angaben der Polizei am Sonntag noch nicht vernommen werden. Über Notruf sei zuvor gemeldet worden, dass sich an der Schwimmhalle in Bad Oldesloe jemand mit einem Messer in der Hand aufhalte, teilte die Polizei mit. "Der Kollege steht unter Schock", sagte ein Sprecher. Jetzt ermittelt die Staatsanwaltschaft.

Warum der Polizist schoss, sollen die laufenden Ermittlungen klären. Zwei Streifenwagenbesatzungen aus Bad Oldesloe und eine weitere aus Bargteheide hätten die Person dann 300 Meter entfernt von der Schwimmhalle angetroffen. Schließlich sei es zu dem Schusswaffengebrauch gekommen.

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