Trump: "Bestreite Klimawandel nicht"

US-Präsident Trump während einer Wahlkampfveranstaltung. Quelle AFP

US-Präsident Trump hält den Klimawandel inzwischen für Realität. "Wir reden über (einen Zeitraum von) Millionen von Jahren", sagte er in einem am Sonntagabend ausgestrahlten Interview mit dem Fernsehsender CBS.

Er bezweifle aber Analysen von Wissenschaftlern, wonach menschliches Handeln für die steigenden Temperaturen weltweit verantwortlich sei.

Trump hatte den Klimawandel erstmals 2012 in einem Tweet als "Schwindel" bezeichnet, als er behauptete, das Konzept der Erderwärmung sei von den Chinesen erfunden worden, um der Wettbewerbsfähigkeit der US-Industrie zu schaden. Auf Twitter schrieb er 2013: "Globale Erderwärmung ist ein totaler und sehr teurer Scherz".

Im vergangenen Jahr hatte er als Präsident den Ausstieg der USA aus dem von seinem Vorgänger Barack Obama mit ausgehandelten Pariser Klimaschutzabkommen angekündigt. Gleichzeitig betonte er, dass er durch Klimaschutzmaßnahmen nicht Millionen Jobs und Milliarden Dollar verlieren wolle.

Trump sagte CBS: "Man sagt, dass wir Hurrikane hatten, die viel schlimmer waren, als was wir gerade mit ‹Michael› hatten".

Trump sagte dem US-Sender auf die Frage, ob er zustimme, dass der russische Präsident in Attentate etwa durch Vergiftungen verwickelt sei: "Wahrscheinlich ist er es, ja". Der Präsident sagte weiter, er möge die Nato. "Wahrscheinlich." Im persönlichen Umgang mit Putin trete er "sehr hart" auf, betonte der US-Präsident.

Nach dem Treffen mit Putin gerät Trump in die Kritik, weil er sich nicht hinter die US-Geheimdienste stellt, die dem Kreml Einmischung in die US-Wahl vorwerfen. Trump sagte in dem CBS-Interview, die Russen hätten sich eingemischt. Er halte China für das "größere Problem". Großbritannien macht russische Agenten für den Giftanschlag verantwortlich. Diese Ergebnisse beinhalten auch, dass "diese Operation mit allergrößter Wahrscheinlichkeit auf hoher Regierungsebene gebilligt wurde". Später sagte er zwar, einen Witz über die angebliche Verbindung zu China gemacht zu haben, bezeichnete den Klimawandel aber weiter als "Schwindel". Trump und EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker hatten sich im Juli darauf geeinigt, den Handelskonflikt beilegen zu wollen. Im März hatten noch 54 Prozent der Amerikaner an einer zweiten Amtszeit gezweifelt.

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