Zeitungsbericht: Apple-Watch zeichnete Folter und Ermordung Khashoggi auf

Wladimir Putin beim Treffen mit der saudischen Delegation in Kreml

Demnach beharrte die türkische Polizei darauf, die Chemikalie Luminol einsetzen zu dürfen, mit der sich auch geringste Mengen von möglicherweise vergossenem Blut nachweisen lassen.

Im Fall des vermissten Journalisten Jamal Khashoggi begeben sich Experten zwei Wochen nach seinem Verschwinden auf Spurensuche: Ein Team aus saudi-arabischen und türkischen Vertretern hat am Nachmittag gemeinsam das saudische Konsulat in Istanbul zur Inspektion betreten.

Der regierungskritische saudische Journalist Khashoggi hatte am 2. Oktober das Konsulat in Istanbul aufgesucht, um Formalitäten vor seiner bevorstehenden Hochzeit zu regeln.

Das Killerkommando habe auch Koffer zum Transport der Leichenteile und eine elektrische Knochensäge mit sich geführt, heißt es in US-Medien. Das Königreich weise Versuche zurück, ihm schaden zu wollen. Die Führung in Riad bestreitet die Vorwürfe, ist bisher aber den Beweis dafür schuldig geblieben, dass Khashoggi das Konsulat lebend verließ.

Die Außenminister Deutschlands, Frankreichs und Großbritanniens forderten Saudi-Arabien eindringlich auf, das Verschwinden von Khashoggi aufzuklären. Die EU-Außenminister erwarteten "Transparenz und vollständige Klarheit" von den Ermittlungen, wie die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini bekräftigte. Hintergrund sind Äußerungen des US-Präsidenten Donald Trump, wonach Saudi-Arabien mit einer Bestrafung rechnen müsse, sollte Khashoggi von einem saudischen Kommando in Istanbul getötet worden sein.

Es habe sich für ihn so angehört, als könnten "vielleicht schurkenhafte Killer" am Werk gewesen sein. Das Dementi des Königs sei "sehr, sehr stark" gewesen, sagte Trump vor Journalisten im Weißen Haus.

Trump gilt als ein enger Verbündeter Saudi-Arabiens. Am Wochenende äußerte er erstmals die Vermutung, dass Khashoggi tot sei und schloss nicht aus, dass Saudi-Arabien dafür verantwortlich sein könnte.

Er habe gerade mit dem saudischen König Salman gesprochen, der nach eigenen Angaben nichts davon wisse, was mit Khashoggi passiert sei, schrieb Trump dort am Montagmorgen. Er drohte Riad mit einer "schweren Strafe".

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