Fußball | Nationalmannschaft Klinsmann: "Ich glaube an Jogi und seinen Stab"

Die Niederlande gehen in Führung Kapitän Virgil van Dijk bejubelt mit seinen Kollegen Marten de Roon und Frenkie de Jong sein 1:0

Auf das intensive Nachbohren eines holländischen Journalisten, ob es "also nicht seine Entscheidung sei, aufzuhören", murmelte Löw auf Englisch ein "nicht im Moment" ins Mikro. Deutschland droht mit nur einem Punkt aus zwei Spielen der Abstieg aus der A-Division der Nations League und damit nach dem historischen WM-Debakel ein weiterer schwerer Imageschaden.

Verbandspräsident Reinhard Grindel habe ihm in einem persönlichen Gespräch am Montag erneut das Vertrauen ausgesprochen, berichtete Löw bei der Pressekonferenz vor dem nächsten Nations-League-Spiel am Dienstag (20.45 Uhr) in Paris gegen Weltmeister Frankreich. Sie war es bereits nach Schlusspfiff in Amsterdam. Wenigstens war man sich angesichts des Pariser Endspiels einig: "Wir müssen gewinnen", so Hummels. Löw spielt auf Bewährung, seiner Nachtruhe tut das aber keinen Abbruch. Doch der Bundestrainer scheint sich daran kaum zu stören. Mit dem Druck könne er aber "gut umgehen. Ich weiß, dass der jetzt und nach der WM massiv ausfällt - aber wenn das alles ist, halte ich es aus". Deswegen schaltet der Bundes-Jogi vor dem Spiel in Paris in die Offensive. Das Rückspiel gegen Oranje am 19. November in Gelsenkirchen bildet den Abschluss in der Nations League. Der Gegner im Stade de France ist allerdings der schwerstmögliche, nämlich der Weltmeister. Marc-Andre ter Stegen soll anstelle des nach seiner Verletzung mit seiner Form kämpfenden Manuel Neuer im Tor stehen, schrieb der Rekordnationalspieler in seiner Kolumne. "Ich glaube an Jogi, ich glaube an seinen Stab, und ich drücke alle Daumen, dass sie die Kurve kriegen". Löw: "Wenn man 0:3 verliert, muss man sich als Trainer fragen: Was kann man ändern? Daher wird es auch persönelle Änderungen geben". Ihre Konsequenzen nach Schlusspfiff wird jedoch allein der Bundestrainer tragen müssen.

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