Starkregen und Überschwemmungen: elf Tote in Südfrankreich

Schwere Unwetter in Südfrankreich

Mehr als 3300 Haushalte waren am Abend ohne Strom.

Auch Norwegen hat mit den Auswirkungen heftigen Regens zu kämpfen. In der Stadt Trèbes in der Nähe von Carcassonne stieg der Pegel der Aude innerhalb von fünf Stunden um acht Meter, wie die Behörden mitteilten.

Wie Präfekt Alain Thirion mitteilte, wurde eine Nonne in der Ortschaft Villardonnel von den Wassermassen weggerissen. Ohne das Leiden und die Erfahrung der Endlichkeit des Lebens wären unsere Vorfahren nicht auf den Glauben an Götter gekommen. Die Rettungskräfte waren in der Nacht zum Montag im Dauereinsatz. Die Feuerwehr musste mehr als 250 Mal ausrücken. Sie sollen insbesondere die Rettungseinsätze entlang des Flusses Aude unterstützen, der nach dem Starkregen massiv über die Ufer getreten war. Autos wurden fortgeschwemmt. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron sprach den Menschen in den Flutgebieten seine Anteilnahme aus. Nach Angaben des Hochwasser-Informationsdiensts Vigicrues sind es die schlimmsten Überschwemmungen im Aude-Tal seit 1891. Die Bewohner der Kommune wurden am Montagmorgen in Sicherheit gebracht, genau wie die Anwohner der Gemeinde Pezens. Dort drohte das Wasser, einen Damm zu überspülen. Am frühen Morgen habe sie beobachtet, wie Menschen durch die Wassermassen auf der Straße vor ihrem Haus geschwommen seien.

Eine Anwohnerin sagte dem Sender BFMTV, wenn sie aus dem Fenster schaue, sehe sie nichts als Wasser. Braune Wassermassen umspülten am Vormittag ihre Häuser.

Per Hubschrauber holten Retter manche Einwohner der besonders stark überfluteten Gemeinde Villegailhenc aus ihren Häusern. "Alles ist überschwemmt, überall im Dorf", sagte Hélène Ségura. Eine Brücke sei eingestürzt, überall seien Feuerwehrleute im Einsatz.

Frankreichs Innenminister Edouard Philippe will am Nachmittag in die betroffene Region reisen.

Grund für die Überschwemmungen waren ungewöhnlich starke Regenfälle in der Nacht zu Montag. Sie sorgten ebenfalls für Überschwemmungen. Damals waren bei der Gemeinde Sainte-Maxime an der Côte d'Azur mehrere Autos ins Mittelmeer gespült worden, zwei Menschen wurden tot in einem Wagen entdeckt.

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