Fall Kashoggi: Druck auf Trump wächst

Die türkische Polizei beginnt mit der Durchsuchung der saudi-arabischen Botschaft

Derweil hat eine an den Ermittlungen beteiligte türkische Quelle dem Portal Middle East Eye (MEE) verstörenden Details über die Abläufe im Konsulat geliefert. Sie gehen nach Medienberichten davon aus, dass er von einem aus Saudi-Arabien angereisten Sonderkommando getötet wurde.

Es sind Szenen wie aus einem Horrorfilm, die sich im Konsulat abgespielt haben sollen. Das Medium beruft sich dabei auf eine türkische Quelle. Wie ein unautorisierter Killer einen prominenten Dissidenten im saudischen Konsulat ermordet haben soll, sagte Trump nicht. Erst mit einer Injektion ist der Gefolterte zum Schweigen gebracht worden, so die Quelle. Der anwesende saudische Forensiker Al-Tubaigy soll bei seiner grausamen Arbeit einen Kopfhörer aufgesetzt und zu seinen Gehilfen gesagt habe: "Wenn ich diesen Job erledige, höre ich Musik. Sie sollten das auch machen".

Mit einem Tag Verspätung haben die türkischen Behörden nun auch in der Residenz des Konsuls in Istanbul nach Spuren des vermissten saudischen Journalisten Jamal Khashoggi gesucht.

Die "New York Times" berichtete weiter, von den 15 von türkischen Behörden identifizierten Verdächtigen hätten mindestens neun für saudische Sicherheitsdienste, Militär- oder Regierungseinrichtungen gearbeitet. Khashoggi war am 2. Oktober nicht von einem Besuch in der saudi-arabischen Botschaft in Istanbul zurückgekehrt.

Laut Cengiz kam er jedoch nicht wieder heraus. Die Regierung in Riad wies dies bisher zurück. Der Prinz habe bereits eine Untersuchung in dem Fall angeordnet und werde diese rasch ausweiten.

In Washington ist die Entrüstung über das Regime in Riad nach den Enthüllungen der vergangenen Tage gewachsen: Trumps Parteifreunde im Kongress rufen nach harten Sanktionen gegen Saudi-Arabien.

Der Fall zeigt zum einen, wie Trump in der Außenpolitik wirtschaftliche Vorteile und geopolitische Erwägungen betont, aber zu Menschenrechten schweigt. US-Präsident Donald Trump telefonierte bereits mit dem saudischen König Salman sowie dessen Sohn, Kronprinz Mohammed bin Salman.

In einem Schreiben der elf Senatoren an Trump heißt es: "Es ist zwingend erforderlich, dass diese Sanktionsentscheidung und die US-Politik gegenüber Saudi-Arabien im Allgemeinen nicht durch Interessenkonflikte beeinflusst werden, die aufgrund Ihrer engen finanziellen Beziehungen zu Saudi-Arabien oder der Ihrer Familie bestehen könnten". Die Firmengruppe gehört weiterhin dem Präsidenten, wird aber von zwei seiner Söhne geführt.

Wenn Sie leben wollen, halten Sie besser die Klappe.

Dankend nahmen viele Techkonzerne und Banken die Petrol-Dollars der Saudis entgegen. Schon 2001 kaufte Saudi-Arabien Trump das gesamte 45. Stockwerk im "Trump World Tower" gegenüber des UN-Hauptgebäudes ab, es war der bis dato größte Deal für das Gebäude. Für Riad forderte er die Unschuldsvermutung. "Das ist das letzte Stück von ihm, dass ich für die "Post" redigieren werde". So veröffentlichte die Zeitung Fotos von einem Mann, der als Mitglied eines 15-köpfigen Spezialkommandos eigens für die Tötung angereist sei. "Die arabische Welt braucht eine moderne Version der alten transnationalen Medien, damit ihre Bürger über weltweite Ereignisse informiert sein können".

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