Sabine Postel: Scheidende Kommissarin rechnet mit "Tatort" ab

Inga Lürsen Sabine Postel rechnet mit dem „Tatort“

Zu den Experimenten ihres eigenen Senders Radio Bremen schweigt sie dagegen, obwohl die in den vergangenen Jahren teilweise durchaus deftig ausfielen: Es gab ein klassisches B-Movie über ein hochgerüstetes Auto, einen Cyber- und Öko-Thriller, und in der "Tatort"-Folge am 28. Oktober bekommt Postels Kommissarin Inga Lürsen es gar mit einer Vampirfrau zu tun". "Heute will offenbar fast jede Stadt ein Ermittler-Paar haben". So stört sich die 64-Jährige an dem ihrer Meinung nach vorherrschenden Trend zu immer jüngeren Kommissaren. "Das Publikum der Öffentlich-Rechtlichen ist ja schliesslich keine 20 Jahre alt". "Diese Zuschauer wollen keinen Ermittler sehen, der aussieht, als hätte er gerade sein Abitur gemacht", sagte Postel. "Am besten einen Mix aus Älter und Jünger", sagte die Niedersächsin. "Das war alles nicht meins". "Aber Improvisation ist in diesem Format schwierig, selbst mit gestandenen Schauspielern".

Ein weiterer Kritikpunkt: Die Flut an "Tatort"-Kommissaren". Ein gewagter Versuch, der auch in den Augen der meisten Kritiker gescheitert ist.

Zum Abschied zog sie ein bitteres Fazit. "Da trifft man so eine Entscheidung nicht mal so nebenbei".

Schauspielerin Sabine Postel kritisiert, es gebe inzwischen zu viele "Tatort"-Teams". Es wird dann ihr 39. und letzter Fall sein.

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