USAPräsident Trump droht Mexiko mit Schließung der Grenze

Guard troops who are part of Task Force Sierra deployed at the border along with Border Patrol Agents near the California  Mexico border in San Diego. California Gov. Jerry Brown on Friday

In Honduras haben sich am Wochenende erneut mehr als 2 000 Menschen auf einen gemeinsamen Marsch in Richtung Vereinigte Staaten gemacht.

US-Präsident Trump hat Mexiko angesichts der steigenden Flüchtlingszahlen aus Zentralamerika mit einer Schließung der Grenze gedroht. "Ich muss Mexiko in der schärfsten Form auffordern, diesen Ansturm zu stoppen", twitterte der US-Präsident. Die Führungen in Honduras, Guatemala und El Salvador hätten fast keine Kontrolle über ihre Bevölkerung. Unter den Menschen sind auch viele Frauen und Kinder. Der US-Kongress weigerte sich aber, die erforderlichen Mittel bereitzustellen. Der "Angriff auf unser Land" werde von den Demokraten "angeführt", die sich für offene Grenzen einsetzten und die bestehenden "schwachen Gesetze" zur Einwanderung verteidigten, schrieb Trump. Eine Gruppe von etwa tausend Migranten erreichte als Zwischenziel das Nachbarland Guatemala, wie ein Reporter der Nachrichtenagentur AFP berichtete. Mexiko hatte angekündigt, die Migranten nicht ohne korrekte Papiere weiterziehen zu lassen.

Eine weitere Gruppe von rund tausend Migranten aus Honduras hielt sich im Osten von Guatemala auf.

Die Migranten zogen bislang nach Guatemala oder El Salvador und wollen von dort über Mexiko in die USA gelangen.

Bereits am Dienstag hatte Trump damit gedroht, seine Regierung werde den zentralafrikanischen Ländern alle finanziellen Hilfen streichen, sollten sie nichts gegen die Abwanderung unternehmen.

"Das ist der Anfang einer Lawine, die rollt, weil wir so viel Gewalt nicht mehr ertragen", sagte einer der Migranten in Guatemala-Stadt, Denis Contreras, AFP. Aus seiner Sicht gibt es für ihn nun kein Zurück mehr, weil eine Flucht aus Honduras bei den dortigen kriminellen Banden "schlecht angesehen" sei, was einem Todesurteil gleich komme. Der honduranische Journalist und Linkspolitiker Salvador Nasralla macht eine Regierungskrise und Gewalt in seinem Land für die neuen Fluchtbewegungen verantwortlich. Außerdem leben 68 Prozent der neun Millionen Einwohner in Armut. Die Menschen überwanden eine Grenzabsperrung und gelangten auf mexikanisches Territorium. Der Stopp der illegalen Einwanderung ist ein Kernthema von Trumps Agenda.

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