Zypern: Fluglinie Cobalt Air stellt Dienst ein

Die Welle an Airline-Pleiten scheint nach VLM Belgien und Slowenien, Small Planet Airlines Deutschland und Polen, SkyWork, Primera Air Nordic und Scandinavia sowie Azur Air Germany nicht abreißen zu wollen, denn auch die zypriotische Cobalt Air ist nun bankrott und stellte den Flugbetrieb ein.

Die zyprische Verkehrsministerin Vassiliki Anastasiadou kündigte an, dass die Regierung die Kosten für die Rückreise für alle gestrandeten Touristen übernehmen würde.

Andere Fluglinien boten den Reisenden Flüge zu günstigen Preisen an. Cobalt Air soll zwischenzeitlich bereits beim sachlich zuständigen Gericht Insolvenz angemeldet haben.

Stattdessen sollten Betroffene umbuchen und die Rechnung aufheben sowie ihre Reiseveranstalter oder ihre Bank kontaktieren, um sich das Geld erstatten zu lassen.

Die erst vor zwei Jahren gestartete Billigairline entschuldigte sich "aufrichtig" für die Einstellung ihrer Dienste, teilte zunächst aber nichts über die Gründe dafür mit.

Zyperns größte Fluggesellschaft Cobalt Air hat nach nur zwei Jahren überraschend ihren Dienst eingestellt. Aus Branchenkreisen hieß es, die Airline leide unter Zahlungsschwierigkeiten, weil ein chinesischer Investor kurzfristig keine neuen Mittel für den Betrieb bereitstellen konnte. "Wir haben uns bemüht, aber wir konnten leider nicht das (nötige) Kapital finden, um weiter zu arbeiten", sagte der Chef der Fluglinie, Grigoris Diakos, im zyprischen Rundfunk. Aber alle 280 Angestellten seien bis zum letzten Arbeitstag bezahlt worden.

Die Flotte von Cobalt Air umfasst sechs Flugzeuge, mit denen die Fluggesellschaft der Ferieninsel im östlichen Mittelmeer 23 Ziele anflog. Das Verkehrsministerium in der Hauptstadt Nikosia versicherte, es werde für alle Passagiere, die sich noch in Zypern aufhielten, eine Lösung gefunden.

Unbestätigten Informationen zufolge hatte die Airline Zahlungsprobleme und musste ihren Verkehr nun einstellen, nachdem Verhandlungen mit einem potenziellen europäischen Investor gescheitert waren.

Nach Einschätzung der Bundesregierung kann der zunehmende Wettbewerbsdruck am europäischen Himmel noch weitere Pleiten in der Branche nach sich ziehen. "Die Insolvenz einer Fluggesellschaft darf nicht erneut zum Risiko für den Bundeshaushalt werden", sagte Houben mit Blick auf die Pleite von Air Berlin.

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