Hepatitis A: Erdbeeren in Europa mit Virus verseucht

In Erdbeeren aus Polen wurde jüngst der Erregervirus Hepatitis A entdeckt

Der Virus wurde auf Tiefkühlerdbeeren aus Polen entdeckt. Über einen Großhändler aus Österreich sind die Früchte auch in andere Länder exportiert worden.

Laut der Agentur für Ernährungssicherheit (AGES) wurden von der Referenzzentrale für Hepatitis A (Zentrum für Virologie, Medizinische Universität Wien) seit Juli 2018 insgesamt 15 Fälle mit diesem neuen Genotyp nachgewiesen (Stand 10. Oktober 2018). Deutschland gehört nicht dazu. Sechs der Restaurants und Kaffeehäuser wurden mit acht Erkrankungsfällen in Österreich in Verbindung gebracht. Von ihm wurden die Produkte an "13 weitere Großhändler, zwei Spitalsküchen in Österreich, zwei Großhändler in der Slowakei und einen Speiseeisproduzenten in Italien geliefert". Die Tiefkühlerdbeeren gelangten zudem in zwei Krankenhausküchen. Gleichzeitig wurden die Hepatitis-Viren genetisch sequenziert.

Er hat für eine weitere Lieferung, die ihn Ende 2018 aus Polen erreichen soll, einen Nachweis verlangt, dass die Ware frei von Hepatitis-A-Erregern ist.

Bei einem Hepatitis-A-Ausbruch wurden in Österreich acht männliche und sechs weibliche Personen im Alter zwischen 5 und 70 Jahren infiziert.

Abnehmer der Großhändler wurden zudem aufgefordert, die Erdbeeren vor dem Verzehr zu erhitzen, damit die Keime absterben. Einen chronischen Krankheitsverlauf gibt es bei Hepatitis A nicht, in den meisten Fällen heilt die Krankheit von selbst ohne größere Komplikationen wieder aus.

Die Übertragung des Hepatitis-A-Erregers erfolgt in der Regel über Wasser, das verunreinigt wurde und mit jeweils betroffenen Lebensmitteln in Kontakt gekommen ist.

Zu den möglichen Symptomen der Erkrankung gehören Magen- und Darmbeschwerden, eine erhöhte Körpertemperatur sowie Hautjucken und Hautentzündungen.

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