Köln-Geiselnehmer hätte vielleicht abgeschoben werden können

Geiselnahme im Kölner Hauptbahnhof

Mohammed A.R. reiste jedoch weiter nach Deutschland und stellte dort einen weiteren Antrag.

Der Geiselnehmer vom Kölner Hauptbahnhof hätte laut einem Zeitungsbericht zu einem frühen Zeitpunkt seines Aufenthalts in Deutschland abgeschoben werden können.

Gemäß dem Dublin-Abkommen, wonach das EU-Land für das Asylverfahren zuständig ist, in dem ein Flüchtling erstmals registriert wurde, hätte Deutschland den Mann nach Prag zurücküberstellen müssen. Nach Informationen des "Kölner Stadt-Anzeiger" (Freitag-Ausgabe) hat das Amt vor drei Jahren eine Frist versäumt und es verpasst, den Syrer nach Tschechien zu überstellen. Dabei ging es im Wesentlichen um den Diebstahl von Schmuck und Smartphones, sagte ein Sprecher des Kölner Amtsgerichts. Nach Angaben des Bundesamtes war der Geiselnehmer 2015 mit einem Visum der tschechischen Botschaft im Libanon in den EU-Schengen-Raum eingereist. Über die verpasste Möglichkeit einer Abschiebung hatte der "Kölner Stadt-Anzeiger" berichtet. In der Praxis hätten auch fristgerechte Ersuchen auf der Grundlage des Dublin-Abkommens nicht immer Erfolg. Ein Spezialkommando der Polizei überwältigte ihn. Danach verschanzte er sich in einer Apotheke und nahm eine Frau als Geisel.

Die Polizei glaubt, dass der Mann eigentlich einen noch größeren Anschlag mit Gaskartuschen ausführen wollte.

Die Bundesanwaltschaft schließt ein terroristisches Motiv für die Tat nicht aus.

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