Tausende Migranten stürmen Guatemala-Mexiko-Grenze auf dem Weg in die USA

Flüchtlinge aus Honduras auf dem Weg nach Mexiko

Auf ihrem angestrebten Weg in die USA haben Hunderte Migranten aus Mittelamerika an der guatemaltekischen Grenze zu Mexiko einen Zaun überwunden und die Grenze überquert. Dabei kam es zu Tumulten mit Polizisten. Einige Migranten wurden im Gedränge leicht verletzt. Beamte des Migrationsinstituts stehen ebenfalls bereit, um Flüchtlingsvisa auszustellen. "Das ist eine völlig neue Situation". An der Grenze zwischen Guatemala und Mexiko waren die Migranten aus Honduras, El Salvador und Guatemala gestoppt worden. Der Präsident betonte, dass die Polizei die Ordnung an der Grenze inzwischen wieder hergestellt habe und dass die Behörden in "respektvoller Form" mit den Flüchtlingen reden würden.

Die mexikanischen Behörden begannen nach eigenen Angaben, Flüchtlinge in Migrationszentren zu bringen.

Mexiko hatte dutzende Frauen und Kinder aus Honduras über die Grenze ins Land gelassen.

Trump bezeichnet die zentralamerikanischen Migranten als Bedrohung für sein Land und rückte die Gruppe in die Nähe Krimineller und Drogendealer. Die Migranten würden keinesfalls in die USA gelangen.

Unter den Menschen waren auch viele Frauen und Kinder. Nach Angaben des örtlichen Polizeichefs Gerardo Hernández wurden insgesamt fünf Auffanglager für bis zu 4000 Menschen eingerichtet. Die große Mehrheit von ihnen ohne die notwendigen Papiere.

Mexikos in sechs Wochen aus dem Amt scheidende Regierung reagiert aber weitgehend teilnahmslos auf die Drohungen aus Washington. Peña Nieto schickte lediglich 250 Bundespolizisten an die Südgrenze zu Guatemala, um den Übertritt der Zentralamerikaner über den Grenzfluss Suchiate oder den Landweg zu erschweren.

Mexikos künftiger Staatschef Andrés Manuel López Obrador wandte sich mit der Idee länderübergreifender Investitionen in die Entwicklung in Armutsregionen an Trump.

US-Präsident Donald Trump erklärte, die Flüchtlinge würden keinesfalls in die USA gelangen.

Auch der amerikanische Kontinent leidet immer stärker unter einer Migrationsflut, die dazu führt, dass zehntausende Illegale Grenzen einfach ignorieren, um oft mit Gewalt für sich ein besseres Leben durchsetzen zu können.

Der US-Präsident behauptete am Montag erneut, unter den Migranten seien Kriminelle.

Honduras gehört besonders wegen der brutalen und mächtigen Jugendbanden und des Drogenhandels zu den Ländern mit den weltweit höchsten Gewaltraten.

Die Mafia-ähnlich organisierten Banden sind mittlerweile der Hauptgrund für die gewaltsame Vertreibung von Menschen.

Er wolle Arbeit finden und der Bandenkriminalität in seiner Heimat entkommen. An einem entsprechenden Deal sollte sich auch Kanada beteiligen, sagte López Obrador am Sonntag. Zudem will er Trump von einem gemeinsamen Entwicklungsplan für Zentralamerika überzeugen, mit dem die dortigen Fluchtursachen beseitigt werden sollen. "Wer dennoch auswandern will, soll in Mexiko eine Chance bekommen", versprach der künftige mexikanische Präsident.

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