USA: Schüsse an Synagoge in Pittsburgh - offenbar mehrere Tote

Schüsse an Synagoge in Pittsburgh Mindestens 4 Tote

Mehrere Menschen wurden getötet.

Die Schüsse ereigneten sich am Samstagvormittag (Ortszeit) während einer Taufzeremonie für ein Kleinkind. Er sei "zutiefst schockiert", sagte Guterres am Samstag laut Mitteilung. Den Familien der Opfer richtete er sein Beileid aus. Antisemitismus dürfe im 21. Jahrhundert aber keinen Platz haben. Die Zeitung "Washington Post und der TV-Sender CBS News beriefen sich bei den jüngsten Angaben zu den Opferzahlen am Samstag auf örtliche Quellen". Zunächst hatte die Polizei Schüsse aus der Gegend Squirrel Hill bestätigt. 2014 verübte ein Islamist einen Anschlag auf das Jüdische Museum in Brüssel, vier Menschen kamen ums Leben.

Ein bewaffneter Mann hatte während einer religiösen Zeremonie in der Synagoge um sich geschossen. Ein Schütze habe festgenommen werden können, es könne aber nicht völlig ausgeschlossen werden, dass es noch einen weiteren Täter gegeben hat.

Der Angriff hatte nach Angaben von US-Präsident Donald Trump einen antisemitischen Hintergrund. Auch zum mutmaßlichen Schütze gibt es erste bestätigte Informationen. Übersetzt in etwa: "HIAS (eine jüdische Flüchtlingshilfeorganisation) bringt gern Eindringlinge her, die unsere Leute umbringen". Anscheinend die Ankündigung seiner Tat.

Medienberichten zufolge sei der Schütze zunächst in die Synagoge gerannt und habe gerufen: "Alle Juden müssen sterben". Demnach handelt es sich um einen 46-jährigen Amerikaner. Die Sicherheitsvorkehrungen seien viel geringer gewesen als an hohen Feiertagen.

Der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu verurteilte die Schüsse scharf. "Das war ein Angriff nicht nur auf die jüdische Gemeinde, sondern auf ganz Amerika". "Wir stehen der jüdischen Gemeinde in Pittsburgh bei", sowie auch dem US-amerikanischen Volk angesichts der "entsetzlichen antisemitischen Brutalität".

US-Präsident Donald Trump verurteilte nach Wahlkampfauftritten in den US-Staaten Indiana and Illinois den "Hass" in den USA.

Trump verurteilte am Samstag zwar den "Hass" in den USA, forderte dann aber schnellere Todesurteile für Mörder. "Sie sollten wirklich den ultimativen Preis zahlen", sagte Trump über Menschen, die Gläubige in Gotteshäusern erschiessen. "Sie sollten nicht Jahre über Jahre darauf warten". Der Präsident sprach sich für bewaffnetes Sicherheitspersonal bei Gottesdiensten aus. Der frühere Gemeindevorsteher der Lebensbaum-Synagoge, Michael Eisenberg, sagte im Fernsehen, da es ein normaler Sabbatgottesdienst gewesen sei, habe die Tür gewissermaßen offen gestanden. Zudem erklärte er, das Verbrechen hätte möglicherweise verhindert werden können, wenn die Synagoge einen bewaffneten Wachmann gehabt hätte. "Mein Herz ist gebrochen und ich bin angewidert von der mörderischen Attacke auf eine Synagoge in Pittsburgh", sagte er in einem Video-Statement.

Fernsehbilder zeigten Spezialkräfte der Polizei und Krankenwagen. Zur Zahl konnte er keine Angaben machen. Später sprach er von "mehreren Opfern". Darunter seien auch Polizisten. Die Nachrichtenagentur Reuters berichtete unter Berufung auf Polizeikreise von mindestens acht Todesopfern, die Agentur AP sprach von mindestens zehn Toten.

Die "Tree-of-Life"-Synagoge gilt als ein konservatives jüdisches Gotteshaus, das jedoch offen für Neuerungen ist, wie der Präsident der jüdischen Gemeinde in Pittsburgh, Jeff Finkelstein, am Ort des Geschehens sagte".

Normalerweise finden sich in der Synagoge am Samstagmorgen rund 50 bis 60 Gläubige ein.

Die Schüsse sollen im zweiten Obergeschoß des Gotteshauses gefallen sein. Ob es auch zu Schusswechseln außerhalb des Gebäudes kam, war unklar. Zuvor rief Trump die Menschen in der Gegend via Twitter dazu auf, Schutz zu suchen. Die Behörden teilten weiter mit, dass es mindestens sechs Verletzte gebe, unter ihnen vier Polizisten.

Einzelheiten sind noch unklar.

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