Zahl der Milliardäre und Vermögen weltweit gestiegen - Wirtschaft

In den USA gab es 2017 weniger neue MilliardäreMehr

97% der Milliardäre in China haben ihr Vermögen selbst erarbeitet.

Namen gibt der Report keine bekannt. Das ist das stärkste jemals verzeichnete Plus in einem Jahr, wie aus dem am Freitag veröffentlichten "Billionaires Report 2018" hervorgeht.

Die Dollar-Milliardäre rund um den Globus werden immer mehr und immer reicher. Wie die Schweizer Großbank UBS und die Beratungsgesellschft PwC errechneten, gibt es demnach inzwischen 2.158 Milliardäre weltweit.

Das Wirtschaftsmagazin "Bilanz" hatte Schwarz' Vermögen kurz zuvor allerdings deutlich höher geschätzt: Mit 39,5 Milliarden Euro sah es ihn als reichsten Deutschen - gefolgt von den Familien Karl Albrecht und Heister (Aldi Süd) mit 25,5 Milliarden Euro. "Es ist nicht so, dass sich all diese Leute einfach darauf ausruhen und sagen: "Zum Glück kommt die Liquiditätsschwemme der EZB", und dementsprechend: "Wir werden immer vermögender", betont Kunkel. Die Zahl der Milliardäre ist gegenüber dem Vorjahr um 179 Personen angewachsen.

Dieses Vermögen teilen sich der Studie zufolge aktuell 2158 Männer und Frauen auf der Welt. Insgesamt wird ihr Reichtum mit 8,9 Billionen US-Dollar - rund 7,8 Billionen Euro - beziffert.

Noch wesentlich erfolgreicher waren die chinesischen Milliardäre. Sprich: Vermögenssprünge zwischen 20 und in China sogar 40 Prozent sind eine Utopie für jeden Arbeitnehmer, sie sind - oder waren 2017 - die Realität für Superreiche. $ zu und verteilte sich auf 373 Personen (Vorjahr 318). Das zeigt auch ihr Alter: Die chinesischen Milliardäre sind durchschnittlich 55 Jahre alt.

China ist ein riesiger Absatzmarkt. Allerdings könnte das Wachstum ausgebremst werden, wenn der Handelsstreit zwischen den USA und China eskalieren sollte. Während 2017 fünf neue Milliardäre hervorbrachte, verloren vier diesen Status im selben Jahr. Da es sich hierbei zum überwiegenden Teil um Selfmade-Milliardäre handelt, liegt der Schluss nahe, dass diese Milliardäre zumindest zum Teil einen starken Anteil an Innovationen haben. Viele von ihnen haben ihre Vermögen dabei in den Sektoren Technologie und Einzelhandel (inklusive E-Commerce) gemacht.

In den USA machen Selfmademilliardäre 68 Prozent und in der Schweiz nur gerade 44 Prozent der Superreichen aus. Die Mehrheit der Schweizer Milliardäre hat ihr Vermögen also geerbt.

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