Was wusste Tesla über die Probleme mit dem Model 3 — FBI untersucht

Der Tesla Chef kann den Verlust von 20 Millionen Dollar offenbar gut verkraften. Quelle AP

Dem US-Elektroautobauer Tesla droht nach einem Vergleich mit der Börsenaufsicht SEC offenbar schon wieder neuer rechtlicher Ärger.

Teslas Model 3: Das FBI geht dem Verdacht nach, dass Tesla falsche Angaben zu Produktionszahlen des Model 3 gemacht hat. Infografik: Elon Musk - Das Leben in der Zusammenfassung Wie das Wall Street Journal (Paywall/via Golem) unter Berufung auf anonyme Quellen schreibt, hat das FBI eine Untersuchung eingeleitet, bei der die Produktionszahlen des Model 3 bis zurück ins Jahr 2017 überprüft werden sollen. Die Agenten fragen genau nach Im Rahmen der Vorstellung des Model 3 hatte Tesla ehrgeizige Produktionsziele genannt, die der Konzern im Nachhinein immer wieder deutlich anpassen musste.

Tesla gibt soweit zu, dass das Justizministerium vom E-Auto-Pionier Unterlagen zur Produktion des Model 3 angefordert habe. Das sei jedoch vor Monaten schon geschehen, man habe bei der Aufforderung kooperiert und seitdem keine weiteren Anfragen, geschweige denn eine Vorladung erhalten.

Vom Justizministerium und der Staatsanwaltschaft in San Francisco gab es keine Stellungnahmen zu dem Bericht.

Tesla hat eine turbulente Zeit hinter sich. Er widerspricht den Stimmen, die behaupten, dass sich die Nachfrage nach dem Mittelklasse-Stromer Model 3 verringert hätte. Zudem sorgte Musk mit einigen Aktionen für viel Aufregung. Seit Musks Twitter-Ankündigung zu einer möglichen Privatisierung Teslas im August, befanden sich die Papiere in einer rasanten Berg- und Talfahrt und das Unternehmen wie auch der CEO standen medial mehrfach in der Kritik. Es folgten Klagen von Investoren. "Wenn Elon Musk es in den letzten drei Monaten nicht vermasselt hätte, läge die Aktie heute über 400 US-Dollar", sagte er in einem Interview mit CNBCs Fast Money. Denn laut ihm seien die Alternativen nicht annähernd so gut wie der Stromer, der Tesla zu schwarzen Zahlen verholfen hat, weshalb die Kunden auch weiterhin kommen würden.

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