Weiterer hoher Google-Mitarbeiter wegen Übergriffs ausgeschieden

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               Weltweite Protestaktionen

Ein weiterer hochrangiger Google-Mitarbeiter ist wegen Vorwürfen der sexuellen Belästigung aus dem Unternehmen ausgeschieden. Wie der Google-Mutterkonzern Alphabet am Mittwoch mitteilte, habe Rich DeVaul die Firma ohne Abfindung verlassen. Vergangene Woche war bekannt geworden, dass der Konzern mehreren Managern, die sexueller Übergriffe beschuldigt worden waren, mit Millionenzahlungen den Abgang verschönt haben soll. Der Konzern nannte für das Ausscheiden DeVauls indes keine Gründe. Ursprünglicher Auslöser der Protestaktion war ein Bericht der New York Times, in welchem aufgedeckt wurde, dass Google sexuelles Fehlverhalten von drei leitenden Angestellten gezielt vertuscht hat.

DeVaul war in leitender Funktion bei Google X tätig, einem für Forschung und Entwicklung zuständigen Unternehmenszweig.

Die "New York Times" hatte eine ganze Reihe von Fällen mutmaßlicher sexueller Drangsalierung durch Google-Angestellte enthüllt und dem Onlinegiganten vorgeworfen, solche Vorfälle unter den Teppich zu kehren. Google-Chef Sundar Pichai erklärte, Mitarbeiter hätten viele konstruktive Ideen eingebracht und der Konzern arbeite daran, diese Ideen umzusetzen.

Zu dem jüngsten Fall sagte Pichai, dass der Onlinegigant eine "immer härtere Linie" gegen derartiges Fehlverhalten verfolge.

Die "New York Times" hatte dagegen berichtet, dass Andy Rubin, Schöpfer des Smartphone-Betriebssystems Android eine Abfindung im Wert von 90 Millionen Dollar (knapp 80 Millionen Euro) erhalten habe. Wie die "New York Times" am Mittwochabend (Ortszeit) berichtete, wollen am Donnerstag mehr als 1500 überwiegend weibliche Google-Mitarbeiter an weltweit mehr als zwei Dutzend Niederlassungen die Arbeit niederlegen. Die Teilnehmer fordern mehr Gleichberechtigung.

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