Iraner demonstrieren vor Sanktionsbeginn gegen die USA

USA setzen erneut Iran-Sanktionen wieder in Kraft

Iranische Studenten hatten die Botschaft in Teheran im November 1979 besetzt, um damit gegen die Aufnahme des gestürzten Schahs Reza Pahlavi in den USA zu demonstrieren.

Zehntausende von Iranern haben landesweit bei staatlich organisierten Kundgebungen gegen die USA demonstriert. In Teheran verbrannten Demonstrierende symbolisch US-Flaggen und Dollar-Scheine. Die Teilnehmer riefen Slogans gegen die drei iranischen Erzfeinde USA, Israel und Saudi-Arabien, die im Land auch als "teuflisches Dreieck" bezeichnet werden. In einer gemeinsamen Erklärung schrieben EU, Deutschland, Frankreich und Großbritannien schrieben, sie wollten europäische Wirtschaftsakteure schützen, die in "legitimen Geschäftsbeziehungen mit Iran stehen".

Iranische Studenten stürmten 1979 kurz nach der Islamischen Revolution die US-Botschaft in Teheran und nahmen 52 Amerikaner als Geiseln.

Dabei präzisierte er aber nicht, wer weiter Öl aus dem Iran importieren darf, ohne sich vor Strafmaßnahmen der USA fürchten zu müssen.

Die Demonstrationen dieses Jahr wurden überschattet von den morgen in Kraft tretenden schweren Wirtschaftssanktionen der USA. "Unsere Botschaft an diesen komischen US-Präsidenten: Herr Trump, drohe niemals dem Iran", sagte Mohamed-Ali Dschafari, Kommandant der iranischen Revolutionsgarden, in Teheran.

Die USA wollen den Iran von Montag an mit den schwersten Wirtschaftssanktionen in der Geschichte treffen, nachdem sich Washington im Mai aus dem internationalen Atomabkommen von 2015 zurückgezogen hatte.

Die US-Regierung hat am Freitag Ausnahmeregelungen für die neuen Iran-Sanktionen verkündet, die am kommenden Montag in Kraft treten sollen.

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