Bayern-Bosse gefragt - Thomas Müller: Herz hängt an der Bundesliga

Der FC Bayern München trifft am Samstag auf den SC Freiburg

Diese "European Super League" (ESL) könnte mit 16 Teams schon ab der Saison 2020/21 starten könnte.

Dortmund-Chef Watzke weist Spekulationen zurück " Natürlich musst du als Borussia Dortmund, und das ist ja bei Bayern München das gleiche, immer gucken, dass du am Puls der Zeit bleibst, das ist klar", sagte Borussia Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke am Samstag auf die Frage, wie er zu einer Superliga stehe. Eine Beraterfirma soll Real Madrid im Oktober entsprechende Pläne vorgelegt haben. Bei einer Umsetzung dieser Pläne wäre das das Aus für die Champions League in der bisherigen Form nach Ende der laufenden Vermarktungsperiode im Jahr 2021. Borussia Dortmund liegt eine derartige Absichtserklärung nach Informationen dieser Redaktion allerdings nicht vor, auch die Bayern hatten am Freitag Kenntnis eines derartigen Papiers bestritten.

Spiegel: Konkrete Pläne für Super League mit FC Bayern München und Borussia DortmundSuper League: Plante der FC Bayern München den Bundesliga-Ausstieg?

Ein klares Bekenntnis zur Champions League gab es von Watzke nicht, dass eine Superliga die Königsklasse irgendwann ersetzen könnte, schließt er zumindest nicht aus. Damals wurde ein neuer TV-Vertrag geschlossen, was den großen Vereinen mehr Geld in die Kassen spült, zudem sicherte eine Reform der Champions League den vier stärksten Ligen jeweils vier Startplätze für die Gruppenphase. "Wir müssen die Kämpfe in Europa aufnehmen", meinte er. Sollte die Privatwirtschaft mit Plänen einer Super League auf die Eintracht "zukommen, würden wir uns nicht hinter die Sache stellen", betonte Fischer: "Wir wissen, wo wir herkommen". "Über die konkreten Dinge, die jetzt im Umlauf sind, weiß ich schon seit vier Wochen Bescheid".

Mittlerweile hat der FC Bayern auf den Spiegel-Bericht reagiert. "Ich finde nicht schlimm, dass die Bayern etwas prüfen lassen". Der Spielmodus soll jedem Verein Jahreseinnahmen von über 500 Millionen Euro ermöglichen!

Schalkes Manager Christian Heidel versteht die ganze Aufregung nicht. Der 59-Jährige mahnte allerdings an, die Stellung, die Vereine wie der BVB und der FC Bayern München sich erarbeitet hätten, auch anzuerkennen. Wenn die Bayern meinen, sie müssten die Liga verlassen, dann sollen sie es machen.

Der frühere Schalke- und heutige 96-Manager Horst Heldt schlug am Rande der 1:3-Niederlage der Hannoverander in Gelsenkirchen ähnliche Töne wie Heidel an, hatte jedoch einen Vorschlag: "Ich kann mir nicht vorstellen, dass den Fans so etwas gefällt. Aber dann müssten sie bei einer Rückkehr in die Bundesliga vielleicht in der 3. oder 4. Liga anfangen".

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