Worüber streiten Deutschland und Polen?

Deutsche Medien mischen sich in Angelegenheiten Polens ein – Ministerpräsident                REUTERS  Kacper Pempel

Damit würde sich Polen der ablehnenden Haltung der USA, Ungarns, Australiens und Österreichs anschließen - es wäre ein Affront gegen Merkel.

Es waren die 15. deutsch-polnischen Regierungskonsultationen. Das 34 Seiten starke Dokument soll dazu beitragen, Flucht und Migration besser zu organisieren.

Begleitet wurde die Kanzlerin zu den Regierungskonsultationen von mehreren Mitgliedern ihres Kabinetts.

Wenige Tage vor dem 100. Jahrestag der Wiedererlangung der polnischen Unabhängigkeit am 11. November steht neben Projekten bilateraler Zusammenarbeit und wirtschafts- sowie europapolitischen Fragen auch die Außen- und Sicherheitspolitik auf dem Programm.

Mit der Regierungsübernahme der nationalkonservativen Partei Recht und Gerechtigkeit (PiS) haben sich die Beziehungen zwischen Warschau und Berlin deutlich verschlechtert.

"Ich weiß nicht, wie sich Deutschland entscheidet, aber wir, Polen, schauen uns das Abkommen ganz genau an". Dazu solle in Deutschland schneller als geplant ein Terminal für Flüssigerdgas-Importe (LNG) entstehen. Dagegen erklärte Polens Ministerpräsident Morawieczki, die souveränen Prinzipien Polens hätten absolute Priorität. Dennoch ist die schnöde Abfuhr, die ihr Gastgeber Morawiecki erteilte, für Merkel bitter.

Es gebe viele Gemeinsamkeiten, die zeigten, "dass es sich nicht nur lohnt, gemeinsam zu arbeiten, sondern dass es für uns beide gewinnbringend ist, zusammenzuarbeiten", sagte Kanzlerin Angela Merkel in Warschau.

Auch Morawiecki beschwor die Gemeinsamkeiten.

Beide Regierung würden sich bis zur letzten Minute bemühen, ein Austrittsabkommen und Grundzüge für das künftige Verhältnis mit der Regierung in London zustande zu bekommen. Deutschland und Polen hätten das gemeinsame Ziel, dass die Ukraine weiterhin Transitland für russisches Gas bleibe, weil dies auch eine Sicherheitskomponente für das Land darstelle, sagte Merkel, die am Vortag die Ukraine besucht hatte.

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