In ihrem neuen Buch: Michelle Obama attackiert Präsident Trump

Michelle Obama

Fanatismus und Fremdenfeindlichkeit seien schwer zu übersehen, sagte Obama in einem Interview mit dem Sender ABC, das am Freitag vor dem Erscheinen von Obamas Memoiren ausgestrahlt wurde.

Sie sei schockiert gewesen, als Donald Trump im November 2016 Präsident geworden sei, schrieb Michelle Obama in ihrem neuen Buch "Becoming", das in der kommenden Woche erscheinen wird. Bei der künstlichen Befruchtung werden in einem Labor, also außerhalb des Körpers, Samen und Eizelle vereint.

Die beiden Töchter der Obamas, Sasha and Malia, sind inzwischen 17 und 20 Jahre alt. Obama schreibt auch über andere Dinge wie beispielsweise Eheprobleme und Eheberatung sowie das Thema Fehlgeburten. Sie habe gewusst, dass es schwer werden würde, aber sie sei nicht auf Kritiker vorbereitet gewesen, die sie als "unpatriotisch" und "wütende schwarze Frau" beschimpft hätten.

Sie erinnere sich auch noch daran, wie Trump während einer Wahlkampfdebatte seine demokratische Kontrahentin Hillary Clinton regelrecht gestalkt habe. Sie sei überrascht gewesen, dass so viele Frauen einem Frauenhasser den Vorzug gegenüber einer aussergewöhnlich qualifizierten Kandidatin gegeben hätten. Seine Botschaft sei gewesen: "Ich kann dich verletzten und komme damit durch". Er sei ihr auf der Bühne gefolgt und nah an sie herangetreten, um ihre Präsenz klein zu machen. Sie habe versucht, die Wahl Trumps zu verdrängen.

Obama stellte in ihren Memoiren auch klar, dass sie bei der Präsidentenwahl im November 2020 nicht antreten wird. "Die Gemeinheit stößt mich weiter ab".

Obama gilt weltweit als beliebte Politpersönlichkeit.

Als "scheinheilig und gefährlich" bezeichnet die frühere First Lady, Michelle Obama, US-Präsident Trump. Obama hatte allerdings schon mehrfach klargestellt, dass sie nicht kandidieren wird.

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