In Glasgow - RB Leipzig will auch ohne Werner und Poulsen gewinnen

Vor dem Spiel von links Timo Werner, Marcel Sabitzer, Konrad Laimer, Yussuf Poulsen und Stefan Ilsanker

"Nein", sagte der RB-Trainer mit Nachdruck, die 60.000 frenetischen Zuschauer im legendären Celtic Park hätten RB Leipzig nicht eingeschüchtert.

RB Leipzig hat dagegen die Chance auf den vorzeitigen Einzug in die K.o. "Das ist am Abend vor dem Auswärtsspiel erlaubt", sagte der sonst so strenge Rangnick.

AUSGANGSLAGE: Die Sachsen sind in der Gruppe B mit sechs Punkten Zweiter hinter Spitzenreiter RB Salzburg (9). Eine Konstellation, die die Gegner des Red-Bull-Modells auf den Plan ruft. Daran ändert auch nicht die Anweisung der UEFA, dass Salzburg offiziell als "FC Salzburg" firmiert.

In einem größtenteils unspektakulären Spiel erzielte Tin Jedvaj in der 60. Minute das Tor des Abends für die Rheinländer. Das änderte sich zwar gegen Spielende, doch insgesamt - und vor allem in der ersten Halbzeit - war RB zu selten auf der Höhe des Geschehens.

Nach zehn zunächst starken und von ständigem Pressing geprägten Minuten sorgte der erste eigene Sekundenschlaf direkt zum Gegentor: Nach einem schnell ausgeführten Freistoß verlor Marcelo Saracchi den Zweikampf gegen James Forrest, der legte in den Strafraum, dort kullerte der Ball an Freund und Feind vorbei bis zu Kieran Tierney, der zum 1:0 in der 11. Minute einschob. Erst in der Schlussphase wurde es richtig gefährlich.

Deshalb wollte Kampl die Pleite auch nicht zu mehr machen als sie ist. "Wir haben jetzt so viele Spiele gewonnen, da muss man jetzt keine Reaktion zeigen. Wir werden da weitermachen, wo wir zuhause aufgehört haben".

RB Leipzig hat allen Grund, mit reichlich Optimismus nach Schottland zu reisen. Marc Stendera musste mit Gelb-Rot (81.) vom Platz. Das nächste Pflichtspiel nach dem Auftritt in Glasgow steht für die Sachsen bereits am Sonntag (15.30 Uhr) gegen Bayer Leverkusen an. "Da müssen wir die Köpfe frei kriegen", sagte Kampl vor dem Aufeinandertreffen mit seinem Ex-Verein. Wieder pennte die Leipziger Abwehr, alle rannten nur hinterher, Scott Sinclair über links weiter zu Ryan Christie, der rüber zu Odsonne Edouard und der ins Tor - 2:1 für die Schotten.

Leverkusen hat sein Heimspiel gegen Zürich gewonnen und nach dem vierten Spieltag die Tabellenführung der Europa-League-Gruppe A zurückerobert.

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