Norwegische Fregatte kollidiert nach NATO-Übung mit Tanker

Kostspieliger Manöverunfall Die

Bei der Rückfahrt vom Nato-Manöver "Trident Juncture" ist eine norwegische Fregatte im Atlantik heute früh mit einem Tankschiff kollidiert.

Bei dem Unglück wurden sieben Menschen leicht verletzt.

Wie am Freitag bekannt wurde, hatte die Fregatte ihr Positionierungssystem ausgeschaltet. Torill Herland von der Seeverteidigung sagte der norwegischen Zeitung "Bergens Tidende": "Kein Kriegsschiff der Welt hat AIS eingeschaltet". AIS steht für Automatic Identification System und gibt per Transponder Informationen wie die Position, Größe, Geschwindigkeit und Namen eines Schiffes an. Andere Schiffe konnten die Fregatte demnach nicht auf dem Radar sehen.

Die Helge Ingstad (re.) in Oslo neben der "Fridtjof Nansen", dem Typschiff der gleichnamigen Schiffsklasse. Das Gebiet um das gekenterte Marine-Schiff ist für die Schifffahrt und zu Land gesperrt. Alle seien gerettet, sagte ein Sprecher der norwegischen Agentur NTB.

Ein Sprecher der Küstenwache ergänzte, die Fregatte habe Schlagseite und sei offenbar leck geschlagen, so dass Treibstoff auslaufe. Das Tankschiff war bei der Ausfahrt aus einem Ölterminal in der norwegischen Gemeinde Øygarden in Hordaland mit dem Kriegsschiff zusammengestossen. Wie es zu dem Unfall kam, war zunächst unklar.

Die Netzzeitung "Aldrimer.no" berichtete am Freitag, die Fregatte sei sowohl von dem Tankschiff "Sola TS" als auch von der Seeverkehrszentrale angefunkt und vor einer möglichen Kollision gewarnt worden. Man habe keine Kontrolle über das Leck. Die Quellen für diese Aussagen wollten aufgrund der polizeilichen Ermittlungen anonym bleiben.

Sie wollen einmalig die Ausgabe mit dem Bericht kaufen? Die staatliche Havariekommission soll den Fall nun untersuchen. Das mit Rohöl beladene Tankschiff sei nur leicht beschädigt. Die Mannschaft blieb unverletzt.

Die Polizei und die Staatliche Havariekommission sind damit beauftragt, herauszufinden, warum das moderne Kriegsschiff mit dem Tanker kollidierte.

Die 2009 in Dienst gestellte Schiff ist gut 133 Meter lang und hat eine Verdrängung von 5290 Tonnen. Sie trägt einen Hubschrauber und ist unter anderem mit Torpedos und mit Raketen zur Schiffs- und Flugabwehr ausgerüstet.Während der Nato-Übung wurde sie bei der Jagd von U-Booten eingesetzt. Da aus dem Schiff Diesel ausgelaufen sei, habe man einen Schutzring gezogen, um eine Ausbreitung zu verhindern, wie die Küstenwache mitteilte. Dennoch drang immer mehr Wasser ein, so dass auch die verbliebene Mannschaft um 6 Uhr von Bord gehen musste. Wenig später war das Helikopterdeck unter Wasser. Die KNM "Helge Ingstad" hatte zeitweise sogar Schlagseite und drohte nach Einschätzung der Feuerwehr zu sinken. Man wolle versuchen, das havarierte Schiff in den Marinestützpunkt Haakonsvern unweit der Unglücksstelle zu schleppen, teilte das Militär mit.

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