Audi beginnt am Mittwoch mit Rückruf von Diesel-Modellen

Erst Millionenbußgeld, dann Rückruf: Audi ruft insgesamt rund 150.000 Fahrzeuge in die Werkstätten.

Im Oktober hatte die Staatsanwaltschaft München wegen Verfehlungen im Dieselskandal eine Geldbuße gegen Audi von 800 Millionen Euro verhängt.

Bei dem verpflichtenden Rückruf wird nach Angaben des Autobauers ein Software-Baustein aus der Motorsteuerung entfernt. Insgesamt seien von den acht Bescheiden bundesweit rund 151 000 Autos der Mittel- und Oberklasse betroffen.

Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) hatte im Juni mitgeteilt, dass bei Diesel-Modellen von Audi "unzulässige Abschalteinrichtungen" festgestellt worden seien. Die Behörde wies den Autobauer an, die Abschalteinrichtungen - nach Freigabe der dafür erforderlichen Maßnahmen - zu entfernen. Die Dieselkrise solle "konsequent und lückenlos" aufgearbeitet werden.

Am Audi-Standort Neckarsulm laufen die Modelle A6 und A7 vom Band. Von der Aktion seien 31.200 Fahrzeuge aus den Jahren 2015 bis 2018 betroffen, in denen ein 3.0 TDI-Motor mit einer Leistung von 200 kW eingebaut ist. Audi betont in seiner Mitteilung, dass sich das Update nicht auf den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionswerte, Motorleistung, das maximale Drehmoment und die Geräuschemissionen sowie die Dauerhaltbarkeit des Motors und des Abgasnachbehandlungssystems negativ auswirken soll. "Nach den detaillierten technischen Analysen können wir nun konkrete Lösungen anbieten, um die technischen Vorgaben des KBA vollumfänglich zu erfüllen". Da die Software-Aktualisierung verpflichtend sei, würden alle betroffenen Fahrzeughalter von Audi kontaktiert und aufgefordert, sich mit ihrer Werkstatt oder ihrem Händler in Verbindung zu setzen.

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