Das ist die Zürcher Firma, die 150'000 Franken an AfD-Weidel spendete

Bild zu Alice Weidel

"Wir haben einfach die Kontonummer bekommen und den Text Wahlspende für Frau Weidel", zitieren WDR und NDR den Verwaltungsrat.

Die AfD nutzte das Geld zwischenzeitlich dafür, Rechnungen zu bezahlen.

Die AfD soll im vergangenen Jahr 130.000 Euro aus der Schweiz erhalten haben.

Die Spende an Alice Weidel soll von einer Schweizer Firma stammen.

Ist die AfD schon einmal mit illegalen Parteispenden aufgefallen? Als Zweck habe die Firma "Wahlkampfspende Alice Weidel" angegeben. EU-Bürgern und für Spenden von Firmen, die ihren Hauptsitz innerhalb der EU haben. Im Sommer 2017 flossen insgesamt 130000 Euro auf das Konto des Kreisverbandes. Wer dieser "Geschäftsfreund" sei, könne er nicht sagen. Verwendungszweck: Wahlkampf Alice Weidel.

Zahlte das Geld schlussendlich zurück: AfD-Spitzenfrau Alice Weidel. Kommentar von Jens Schneider mehr. Er selbst habe erst aus den Medien davon erfahren, dass PWS Geld an die AfD überwiesen habe. Der Geschäftsführer, ein Apotheker aus Zürich, sei bestimmt kein Extremist und habe nichts mit der AfD zu tun.

Weidel wusste von den Spenden seit September 2017, wie sie dem Rechercheverbund von NDR, WDR und "Süddeutscher Zeitung" sagte. Demnach diskutierte die Schatzmeisterin des Kreisverbands Bodensee mit dem baden-württembergischen AfD-Landesschatzmeister Frank Kral die Rechtmäßigkeit der Spenden. Dabei sei ihm nicht einmal klar gewesen, dass es sich um ein Konto der AfD handelte. Dort blieb es allerdings nicht unberührt liegen, sondern diente der Partei zwischenzeitlich dazu, Rechnungen zu bezahlen. Die Spenden an den Kreisverband Bodensee war laut den Medienberichten in 18 Tranchen gestückelt. Man habe den Vorgang lange geprüft und sei zum Ergebnis gekommen, dass die Spende problematisch sei. Weitere nennenswerte Zahlungseingänge hat es offenbar nicht gegeben. Dies gilt auch für Spenden eines Wirtschaftsunternehmens, das sich zu mehr als 50 Prozent im Eigentum von Deutschen oder EU-Bürgern befindet oder dessen Hauptsitz in einem EU-Land ist.

Dann folgte eine Serie von Überweisungen an die Anwaltskanzlei für Medienrecht. In der Zwischenzeit wurden im Oktober 2017 von dem Konto zum Beispiel Rechnungen der Anwaltskanzlei Höcker in Höhe von rund 16.000 Euro beglichen. Alice Weidel und die AFD sind jetzt in der Erklärungsschuld, denn die Bundestagsverwaltung hat eine Untersuchung eingeleitet.

Unangenehm ist die Spendenaffäre nicht nur für den Zürcher Apotheker, sondern vor allem auch für die AfD und Alice Weidel. Der Verwaltungsrat des Pharmaunternehmens gibt sich überrascht über die Spenden im Namen der eigenen Firma. Daher sei im April 2018 die Rücküberweisung erfolgt. "Wenn die Spende illegal war, muss Weidel zurücktreten", sagte Kahrs dem Handelsblatt.

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