Neue Hauptquartiere: Amazon bekommt zwei Milliarden Dollar Subventionen

Das große Buhlen hat ein Ende: Der weltgrößte Online-Händler Amazon ist bei seiner Suche nach weiteren Zentralen in den USA fündig geworden.

Bereits in der vorigen Woche hieß es aus dem Umfeld von Amazon, dass der Konzern nicht nur ein zusätzliches neues Hauptquartier errichten wolle, sondern zwei.

Der Online-Handelsriese Amazon Börsen-Chart zeigen hatte im September 2017 angekündigt, einen Standort für ein zweites Hauptquartier in Nordamerika zu suchen; mehr als 200 Städte bewarben sich. Amazon fürchte, an einem Standort allein nicht genügend Spezialisten zu finden. Der Konzern kündigte am Dienstag an, er werde fünf Milliarden Dollar (4,4 Milliarden Euro) investieren. Arbeitsplätze und Büroflächen würden geteilt.

Grund für die zwei weiteren Zentralen ist dem Bericht zufolge vor allem das Problem, ausreichend qualifiziertes Technik-Personal zu finden. Zudem gebe es Bedenken, dass die geplante Expansion, die mit starkem Zuzug von Arbeitskräften verbunden sein dürfte, einen einzelnen Standort und dessen Infrastruktur überfordern könnte. Jeff Bezos hatte das Unternehmen 1994 dort als Buchversand gegründet. Bei dem US-Internetkonzern, der zuletzt insgesamt rund 613.300 Angestellte beschäftigte, gingen ursprünglich 238 Bewerbungen ein. Darunter waren einige ausgesprochen kreative Kampagnen - aus Tucson in Arizona erhielt Amazon-Chef Jeff Bezos einen riesigen Kaktus, New York ließ das Empire State Building in "Amazon Orange" erstrahlen und Atlantas Vorort Stonecrest bot an, einen Teil der Stadt in "City of Amazon" umzubenennen.

In New York City will Amazon sich im Stadtteil Queens, genauer gesagt in Long Island City, einrichten.

Während der New Yorker Stadtteil Amazon Zugang zu den vielen Tech-Profis in der Ostküstenmetropole verschafft, gilt Arlington wegen seiner Nähe zum Sitz der US-Regierung als attraktiv für den Konzern. Das Unternehmen verspricht zwar viele Arbeitsplätze und hohe Investitionen - im Gegenzug forderte es aber finanzielle Anreize wie etwa Steuernachlässe. Im Januar stellte der Konzern dann die 20 aussichtsreichsten Kandidaten vor, darunter waren etwa die Metropolen New York City, Chicago, Los Angeles und Toronto.

Will Amazon die Infos der Bewerber für sich nutzen?

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