CNN klagt Weißes Haus wegen Rauswurfs von Reporter

CNN-Chefreporter Jim Acosta war nach einer Pressekonferenz und eskaliertem Rededuell mit US-Präsident Donald Trump die Akkreditierung für das Weiße Haus entzogen worden.

CNN habe bei einem Bundesgericht in Washington eine einstweilige Verfügung gegen das Weiße Haus beantragt, teilte der Sender mit.

Andernfalls erzeuge das Weiße Haus "einen gefährlichen Abschreckungseffekt für jeden Journalisten, der über unsere gewählten Politiker berichtet".

Bei einer Pressekonferenz nach den Midterm-Wahlen vor knapp einer Woche gab es nun aber eine weitere Eskalationsstufe: Donald Trump schnitt CNN-Reporter Jim Acosta nicht nur das Wort ab und beschimpfte ihn als "furchtbare und unverschämte Person", im Anschluss an die Pressekonferenz entzog das Weiße Haus dem Journalisten bis auf Weiteres sogar generell die Akkreditierung.

Das Weiße Haus hatte den Entzug der Akkreditierung Acostas damit begründet, dass der Journalist während einer tumultartigen Pressekonferenz von Präsident Donald Trump in der vergangenen Woche eine Praktikantin des Weißen Hauses angefasst haben soll, die ihm das Mikrofon wegnehmen wollte.

Wenig später folgte der angeblich bisher einmalige Vorgang des Akkreditierungsentzuges durch das Weiße Haus. Die "unrechtmäßige" Suspendierung habe sowohl den Sender als auch Acosta in ihren Rechten auf Pressefreiheit und ein ordnungsgemäßes Verfahren verletzt, heißt es.

Die Vereinigung der aus dem Weißen Haus berichtenden Korrespondenten begrüßte die Klage. Trump hatte sich am Mittwoch (Ortszeit) bei der Pressekonferenz zunächst ein Wortgefecht mit dem CNN-Reporter Acosta, geliefert. "Der Präsident der Vereinigten Staaten sollte nicht in der Lage sein, willkürlich die Männer und Frauen auszuwählen, die über ihn berichten", erklärte Olivier Knox, Sprecher der Vereinigung. Bei einer Pressekonferenz des Präsidenten lieferten die beiden sich einen Schlagabtausch über Trumps aggressive Rhetorik gegen die derzeitigen Migrantentrecks aus Zentralamerika. Grund dafür ist ein Video, welches von der Sprecherin des Weißen Hauses veröffentlicht wurde und das dem Verdacht der Manipulation ausgesetzt ist. Dieser hielt das Mikrofon fest, drückte den Arm der jungen Frau beiseite und entschuldigte sich dabei.

Die Sprecherin des Weißen Hauses, Sarah Huckabee Sanders, verbreitete von der Szene eine Videoaufnahme, die von einem unabhängigen Experten als vermutlich manipuliert bezeichnet wurde. Dadurch werde ein Schlag Acostas auf den Arm der Praktikantin suggeriert.

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