Nach Ausschluss von Reporter: CNN verklagt Trump-Administration

Weißes Haus CNN verklagt US-Regierung wegen Ausschluss von Reporter Acosta

Nach dem Eklat entzog das Präsidialamt Acosta die Akkreditierung.

Washington. Der TV-Sender CNN zieht Konsequenzen, nachdem CNN-Reporter Jim Acosta in der vergangenen Woche die Akkreditierung für das Weiße Haus entzogen wurde: Der Sender verklagt sechs Mitarbeiter des Weißen Hauses, darunter Präsident Donald Trump.

Der Sender forderte, das Gericht solle per einstweiliger Verfügung dafür sorgen, dass dem CNN-Chefkorrespondenten für das Weiße Haus die Akkreditierung zurückgegeben werde.

Hintergrund ist die Weigerung Acostas, bei der Pressekonferenz einer Mitarbeiterin der Regierung das Mikrofon zurückzugeben, nachdem Trump gesagt hatte, es sei genug. Der Entzug des Presseausweises verstoße gegen die verfassungsmäßigen Rechte der Pressefreiheit und Rechtsstaatlichkeit, macht der Sender geltend.

Die Korrespondentenvereinigung des Weißen Hauses unterstützt die Klage des Senders. Sie warf ihm zudem vor, bei der Pressekonferenz die Praktikantin unangemessen berührt zu haben. Grund dafür ist ein Video, welches von der Sprecherin des Weißen Hauses veröffentlicht wurde und das dem Verdacht der Manipulation ausgesetzt ist. Acosta habe während der Pressekonferenz die Gelegenheit zu zwei Fragen bekommen und sich anschliessend "physisch geweigert", das Mikrofon abzugeben und Kollegen ebenfalls zu Wort kommen zu lassen. "Der Präsident der Vereinigten Staaten sollte nicht in der Lage sein, willkürlich die Männer und Frauen auszuwählen, die über ihn berichten", erklärte Olivier Knox, Sprecher der Vereinigung.

Die Sprecherin des Weißen Hauses, Sarah Huckabee Sanders, verbreitete von der Szene eine Videoaufnahme, die von einem unabhängigen Experten als vermutlich manipuliert bezeichnet wurde. Der Ausschnitt aus der tumultartigen Pressekonferenz wurde - so die Vermutungen - nachträglich beschleunigt. Acosta wirke dadurch aggressiver. Acosta hatte die Vorwürfe des Weißen Hauses umgehend zurückgewiesen.

Wenig später folgte der angeblich bisher einmalige Vorgang des Akkreditierungsentzuges durch das Weiße Haus. "Ich denke, wir haben eine neue Linie überschritten", sagte Kennedy.

Das Originalvideo belegt, dass zuerst die Praktikantin nach dem Mikrofon des hartnäckig nachfragenden CNN-Korrespondenten griff.

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