VW: Jobgarantie für Emden und Hannover bis 2028

Über elf Millionen Autos liefen seit 1964 im VW-Werk Emden vom Band. Doch der Umbau betrifft auch viele Beschäftigte.

Nach Zwickau sollen auch die Volkswagen-Werke Emden und Hannover auf die Produktion von Elektroautos umgestellt werden. Dabei sagte das Unternehmen den mehr als 20.000 Arbeitnehmern Beschäftigungssicherung bis 2028 zu, wie zuvor bereits das "Handelsblatt" aus Konzernkreisen berichtet hatte.

Bislang gilt ein Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen für die VW-Belegschaft in Deutschland bis 2025.

Die künftig in Emden gebauten elektrischen Kleinwagen könnten weniger als 20.000 Euro kosten. "Da der Bau von Elektrofahrzeugen weniger Produktionsschritte umfasst, benötigen wir in der Konsequenz auch weniger Arbeitskräfte", bestätigte Personalvorstand Gunnar Kilian auf der Betriebsversammlung.

Im VW-Werk in Emden steht die Produktion des Passats dem Vernehmen nach vor dem Aus. "Wir haben deshalb mit den Betriebsräten vereinbart, dass das derzeitige Beschäftigungsvolumen entlang der demographischen Kurve über die Altersteilzeit sozialverträglich angepasst wird", sagte Kilian. Angestellte mit befristeten Verträgen bekommen die Möglichkeit auf Entfristung bei Porsche in Zuffenhausen, Ludwigsburg und Sachsenheim sowie im VW-Werk Kassel. Geplant seien 200.000 Fahrzeuge im Jahr. Um die Auslastung des Produktionsstandortes wieder hochzufahren, sollen im VW-Werk Emden ab 2022 günstige Einstiegs-Elektroautos der Marke produziert werden, die bisher ausschließlich im Werk in Zwickau gefertigt werden.

Passat-Produktion bald im Osten?

Daneben soll dort der Elektro-Passat I.D. Aero mit einer Stückzahl von 100.000 Einheiten vom Band rollen.

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