Europa - Tesla macht Model 3 mit Schnell-Ladesäulen kompatibel

Elon Musk weiß wie man einen Rockstar Auftritt hinlegt. Zu lauter Musik rast der Tesla Chef mit einem roten Exemplar seines ersten günstigeren Wagens Model 3 springt raus und lässt sich im Scheinwerferlicht von seinen Mitarbeitern feiern. Der Anlass

Zum Vergleich: Die Kilowattstunde Haushaltsstrom kostet in Deutschland rund 29 Cent. Tesla betont, dass der Stromverkauf nicht zur Gewinnmaximierung genutzt werden soll, es ginge bei dem neuen Modell in erster Linie um Kostendeckung. Die europaweit rund 3.600 Supercharger-Ladesäulen sollen ebenfalls mit CCS-Steckern aufgerüstet werden.

Beim Elektroauto-Hersteller Tesla werden Vorbereitungen für den Start seines Hoffnungsträgers Model 3 auf dem europäischen Markt getroffen. Das für 2019 erwartete Model 3 wird in Europa mit dem hierzulande gängigen CCS-Anschluss ausgeliefert, der die Nutzung der üblichen Schnellladesäulen erlaubt, wie sie etwa das von Daimler, Ford, BMW und VW betriebene Joint Venture Ionity installiert.

Damit werden die Batterien der Fahrzeuge nicht nur an den hauseigenen Superchargern, sondern auch an Ladesäulen diverser anderer Anbieter aufgefüllt werden können. Denn das Model 3 wird überall laden können. In der Basisausstattung mit einem einem 50-kWh-Akkuund einer Reichweite von etwa 350 Kilometern soll es ab 35.000 US-Dollar zu haben sein.

Die von Drew Bennett, dem Chef für die weltweite Ladeinfrastruktur bei Tesla, in einem Interview verkündete Entscheidung war offenbar gut vorbereitet: Schon kurz nach der Veröffentlichung waren die neuen Informationen auch auf den europäischen Tesla-Infoseiten zu finden. In den USA verkauft Tesla bisher unter Hinweis auf die hohen Anlaufkosten allerdings auch nur lukrativere teurere Versionen mit zusätzlicher Ausstattung.

Dem Unternehmen von Milliardär Elon Musk gelang es erst im Sommer - mit einem halben Jahr Verspätung - auf die geplante Produktion von rund 5.000 Fahrzeugen pro Woche zu kommen. Tesla hatte mehr als 400.000 Reservierungen für das Model 3 bekommen, für die jeweils 1.000 Dollar bzw. Euro hinterlegt werden mussten.

Zeitgleich berichten mehrere Model-3-Besitzer in Kanada über Probleme bei kaltem Wetter. Ebenfalls schwergängig sollen sich die Fenster auf und ab bewegen.

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