Trump verteidigt Tochter Ivanka nach E-Mail-Verstößen

US-Präsident Trump hatte seine Tochter Ivanka als „Beraterin“ ins Weiße Haus geholt

Ivanka Trump hat dienstliche Mails von einem privaten Mail-Konto verschickt. Zudem habe sie die Nachrichten verschickt, bevor sie in die Regeln des Weißen Hauses eingewiesen worden sei.

US-Präsident Donald Trump sagt, seine Tochter Ivanka habe - anders als früher Hillary Clinton - keine als vertraulich eingestuften E-Mails über einen privaten Server verschickt.

In der E-Mail-Affäre von US-Präsident Donald Trumps Tochter Ivanka haben die oppositionellen Demokraten eine Parlamentsuntersuchung angekündigt. Seine Tochter habe die Mails an das Weiße Haus übergeben, damit sie archiviert werden könnten.

Bei dem Vorgang handle es sich um "offenkundige Heuchelei" angesichts der Tatsache, dass Donald Trump die E-Mail-Affäre seiner Rivalin in den Mittelpunkt seines Wahlkampfs vor zwei Jahren gestellt habe, sagte Evers der "Washington Post".

Der demokratische Abgeordnete kündigte an, dass es dabei darum gehen solle, solche Regelverstöße künftig zu verhindern. Auch seien einige Mitarbeiter über Ivanka Trumps Reaktion "verblüfft" gewesen.

Die "Washington Post" hatte am Montag berichtet, Ivanka Trump habe in ihrer Anfangszeit im Weißen Haus Hunderte dienstliche E-Mails von einem privaten Mailkonto aus verschickt - und damit in vielen Fällen gegen Vorgaben der Regierungszentrale verstoßen. Nachdem die Demokraten bei den Kongresswahlen am 6. November die Mehrheit im Repräsentantenhaus errungen hatten, werden sie im Januar die Vorsitzendenposten in den Ausschüssen übernehmen. Sie habe damit gegen Vorgaben zur Archivierung von Schriftwechseln verstoßen.

Die Zeitung zitiert einen Anwalt von Ivanka Trump, der die teilweise Nutzung des privaten Mail-Accounts seiner Mandantin einräumte und betonte, dies sei geschehen, bevor sie über die Regeln zum Umgang mit E-Mails informiert worden sei. Führende Republikaner und Demokraten reagierten damit auf den Bericht der "Washington Post".

Ivanka Trump hat seit Frühjahr 2017 einen offiziellen Posten als Präsidentenberaterin. Über Ivanka Trumps Ehemann Jared Kushner - der ebenfalls als Präsidentenberater tätig ist - hatten US-Medien bereits im September 2017 berichtet, dass er private E-Mail-Konten für dienstliche Angelegenheiten verwendet habe.

Die E-Mail-Affäre von Hillary Clinton war von der Bundespolizei FBI untersucht worden. Deren früherer Direktor James Comey erteilte der Ex-Außenministerin im Sommer 2016 eine scharfe Rüge, sah jedoch keine Anhaltspunkte für ein strafrechtlich relevantes Fehlverhalten. Die Sprechchöre "Sperrt sie ein!" erschallen bis heute häufig auf den Versammlungen von Trump-Anhängern. Regierungsmitarbeiter hätten die Nutzung der privaten Konten aber als sporadisch beschrieben, hieß es damals. Im Wahlkampf hob Trump stark darauf ab, dass Clinton nach eigenen Angaben rund 30.000 E-Mails gelöscht hatte. Sie führte ins Feld, diese Mails seien privater Natur gewesen.

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