Datenpanne: Amazon veröffentlicht Kundendaten auf der Website

Der Konzern hofft diese Jahr wieder auf hohe Umsätze am Black-Friday-Wochenende. Quelle dpa

Zahlreiche Amazon-Kunden haben am Mittwoch eine E-Mail erhalten, in denen sie über die mögliche Veröffentlichung ihres Namens und/oder ihrer E-Mail-Adresse informiert werden.

Laut Unternehmen habe es sich dabei um eine Panne und nicht um einen Hackerangriff gehandelt.

Auf der Website von Amazon erschienen Namen und E-Mail-Adressen von Kunden. Das bestätigte das Unternehmen. Vielleicht auch nur Nutzer, die (der Zeitraum wurde von Amazon bisher nicht genau definiert) eine Rezension angegeben haben - denn das wäre ein logischer Ort, wo Namen von Kunden auftauchen. "Wir haben den Fehler behoben und alle Kunden informiert, die möglicherweise betroffen waren", zitiert die US-Website "TechCrunch" einen Amazon-Sprecher. Weder die Systeme des Unternehmens noch die Website wurde gehackt. Auch die Passwörter seien sicher geblieben. Mittlerweile sei der Fehler behoben und man selbst müsse nicht aktiv werden: "Es gibt keinen Grund, Ihr Passwort zu ändern oder sonstwie aktiv zu werden", heißt es in einer der E-Mails, die das Nachrichtenportal "betanews" veröffentlicht hat.

Im Internet zeigten sich Amazon-Kunden enttäuscht darüber, dass der Online-Händler keine weiteren Informationen über den Vorfall herausgab.

Kunden in den USA und Europa berichteten in den sozialen Medien von einer entsprechenden Nachricht von Amazon.

Amazon ging mit den Informationen kurz vor dem Mega-Shopping-Tag "Black Friday" an die Öffentlichkeit. Die ganze Woche lockt der Konzern seine Kunden mit Rabatten, viele Menschen nutzen die Zeit für ihre Weihnachtseinkäufe.

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