Prozess gegen 95-Jährigen wegen 36.000-fachem Mord

Teil 5 der Serie Weil er

Ein früherer KZ-Wachmann wird wegen Beihilfe zum Mord angeklagt.

Im KZ Mauthausen war Heinrich T. Wachmann. Hier gedenken Überlende der Befreiung. Dem 95 Jahre alten Angeschuldigten wird Beihilfe zum Mord in 36.000 Fällen vorgeworfen, wie die Behörde am Freitag mitteilte.

Über die Eröffnung des Hauptverfahrens gegen den Angeklagten muss nun das Landgericht Berlin entscheiden.

Sein Name habe auf einer Kompanieliste der 16. Kompanie des SS-Totenkopfsturmbanns Mauthausen vom 26. Juli 1944 gestanden, heißt es in dem Bericht weiter.

In dem Zeitraum sollen mindestens 36.223 Menschen getötet worden sein - durch Vergasen, Injektionen und Erschießungen. Andere KZ-Insassen verhungerten oder erfroren.

Mauthausen war das größte Konzentrationslager der Nationalsozialisten in Österreich. Insgesamt waren dort im Zweiten Weltkrieg 200'000 Menschen inhaftiert. Rund 100'000 von ihnen wurden getötet. Eine neue Rechtsauffassung lässt auch Prozesse gegen Wachleute zu.

Früher kamen in aller Regel nur Verdächtige vor Gericht, die sich direkt an der Tötung von KZ-Insassen beteiligt hatten. Mord und damit auch Beihilfe zum Mord unterliegen nach deutschem Recht nicht der Verjährung.

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