WhatsApp und Facebook - Kettenbrief ruft zu Tankstellen-Protestaktion auf

Tankstellen Boykott2

Passau. Der Ärger über die aktuell hohen Spritpreise ist groß bei den Autofahrern. Die Initiatoren werden mit solch einem Tank-Boykott allerdings wenig bis gar nichts bewirken, schon gar nicht bei den Ölkonzernen.

Eine Ökosteuer, wie sie in Frankreich für 2019 geplant ist, oder allgemein eine Anhebung der Abgaben auf Diesel oder Benzin ist in Österreich aber derzeit nicht angedacht.

Über Facebook oder Whatsapp verbreitet sich der Kettenbrief zum Tankstellen-Boykott. Am Montag, 26. November, bitte keine Tankstellen anfahren! Der Aufruf, der zunächst per WhatsApp verschickt wurde, hat bereits Facebook erreicht. Und wie für einen Kettenbrief typisch, solle man diese Nachricht an alle Kontakte weiterschicken. Viele Nutzer teilen den Kettenbrief. Gefolgt vom Hinweis: "Sende diese Protestaktion an alle deine Kontakte weiter um ein Zeichen gegen die hohen Benzin und Dieselpreise zu agieren". Wer tanken muss, sollte das am Sonntag, 25. November, noch machen.

Die PNP hat den ADAC um eine Einschätzung gebeten: "Es ist verständlich, dass Unmut herrscht". Es ist auch richtig, da es keinen nachvollziehbaren Grund für die erhöhten Preise gibt. "Die Mineralöl-Konzerne werden sich davon nicht beeindrucken lassen", so Alexander Kreipl, verkehrspolitischer Sprecher der ADAC Südbayern.

Derzeit ist der durchschnittliche Spritpreis in Österreich verhältnismäßig hoch und wird voraussichtlich noch steigen. "Damit verschiebt man lediglich den Einkauf und erschafft künstlich eine Art Rush-Hour, also einen ganzen Sonntag oder auch Dienstag, an dem die Preise noch höher sein werden, weil mehr Kunden da sind", sagt Wolf.

"Politisch gesehen könnte dieser Kettenbrief durchaus eine Intention haben, da für die Benzinpreise die Regierungsparteien verantwortlich gemacht werden, speziell die SPD. Ob die Mineralölkonzerne das umsetzen, weiß man leider nicht".

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