Stellenabbau bei GM: Rund 15.000 Jobs fallen weg

Mary T Barra

Er habe dies GM-Chefin Mary Barra mitgeteilt. Sie habe ihm versichert, dass die Maßnahme nichts mit den jüngst verhängten Schutzzöllen zu tun habe. Der Beschluss sei dagegen auf magere Absatzzahlen zurückzuführen.

Trump bestätigte dem US-Finanzblatt auch, er habe Barra aufgefordert, die Autoproduktion in China zu stoppen.

Vor Reportern in Washington erklärte Trump, die USA hätten viel für GM getan - und man sei in der Lage, großen Druck auf den Konzern mit Hauptsitz in Detroit auszuüben.

Der Automobilkonzern General Motors (GM) will im Rahmen eines drastischen Sparprogramms 15 Prozent seiner Stellen streichen.

Das Unternehmen will die heimische Produktion drosseln und deshalb Personal entlassen sowie bis zu fünf Fertigungsstätten in Nordamerika schließen. Es geht um sieben Fabriken, vier davon befinden sich in den USA. Barra begründete es mit der Notwendigkeit, sich verändernden Marktbedingungen anzupassen. Nach ihren Angaben will der Konzern den Schwerpunkt künftig auf die Entwicklung einer neuen Generation von Elektrofahrzeugen legen.

Die Produktion von kleineren und mittelgrossen Pkw, die auf dem US-Markt immer weniger Abnehmer finden, wird hingegen weiter zurückgefahren. Die Branche entwickle sich schnell in Richtung Elektroantrieb, autonomes Fahren und gemeinsame Fahrzeugnutzung. Auch die Entwicklung von Elektroautos soll zu den künftigen Prioritäten zählen - womit GM der Konkurrenz durch den US-Elektroautobauer Tesla begegnen will.

Fest steht: Durch die Maßnahmen will GM die Kosten bis 2020 um rund 4,5 Milliarden Dollar drücken. Das entspricht etwa 15 Prozent aller von GM in der Region Beschäftigten. Die genaue Zahl der wegfallenden Jobs nannte das Unternehmen nicht. Der Stellenabbau soll jedoch auch das Management betreffen, dort sollen 25 Prozent der Jobs wegfallen, wie das Unternehmen erläuterte. Den Aufwand für die Restrukturierung bezifferte GM auf 3,0 bis 3,8 Milliarden Dollar, die überwiegend in diesem und im nächsten Quartal anfielen. Auch GM muss Milliarden in den Ausbau der Elektromobilität stecken.

Für US-Präsident Trump sind die angekündigten Entlassungen ein großes Ärgernis - schließlich hat er versprochen, der US-Industrie zu einem großen Comeback zu verhelfen und mehr Jobs zu schaffen als je ein US-Präsident zuvor. Die UAM kündigte an, die "hartherzigen" Pläne mit allen ihr zur Verfügung stehenden rechtlichen und tarifvertraglichen Mitteln bekämpfen zu wollen.

Bezüglich Oshawa gilt es zu beachten, dass dort nicht nur Fahrzeuge produziert wurden, sondern dass es auch ein Forschungszentrum ist.

General Motors Canada, die Tochtergesellschaft des amerikanischen Autoproduzenten General Motors (GM), hatte bereits am Sonntag verlauten lassen, das Werk in Oshawa, unweit von Toronto, werde ab Ende 2019 keine neuen Aufträge erhalten.

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