Telekom: Netzagentur droht mit Zwangsgeld wegen "StreamOn"

Nachdem das Verwaltungsgericht Köln in der vergangenen Woche eine Anordnung der Regulierungsbehörde bestätigt hatte, fordert die Bundesnetzagentur den Konzern am Dienstag auf, die Tarifoption "StreamOn" anzupassen. So wird bei StreamOn nicht der Datenverbrauch von Netflix oder unterstützter Mediatheken auf das im Vertrag inkludierte Volumen angerechnet. In bestimmten Tarifen hat die Telekom beim Video-Streaming allerdings die Übertragungsrate gedrosselt und Videos nur in SD-Qualität übertragen.

Die Bundesnetzagentur bemängelt insgesamt vier Verstöße und kann jeweils ein Bußgeld in Höhe von 100.000 Euro verhängen, sollte die Telekom nicht angemessen reagieren. Zudem rechnet die Telekom das Videostreamen im EU-Ausland auf das Datenvolumen an - was laut Netzagentur gegen das "Roam Like At Home"-Prinzip verstößt, also gegen die gleichen Nutzungsmöglichkeiten im EU-Ausland wie im Inland".

Neulich wurde bekannt: StreamOn der Deutschen Telekom ist rechtswidrig. Bald landet der Fall vor dem Oberverwaltungsgericht in Münster. Dazu werde man "alle rechtlichen Möglichkeiten" nutzen.

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