Hackerangriff auf Marriott-Gruppe: Bis zu 500 Mio. Kunden betroffen

Der Hotelkette zufolge umfasst das Datenleck bis zu 500 Millionen Menschen, die zwischen 2014 und 2018 bei einem Hotel der Starwood-Kette gebucht haben - und zwar weltweit. Betroffen sind Gäste vom Konzern Starwood, zu dem verschiedene Hotelketten gehören.

Von einigen Gästen seien auch verschlüsselte Kreditkarten-Daten erbeutet worden. Dass diese von den Angreifern entschlüsselt werden können, kann laut Marriott aber nicht ausgeschlossen werden.

Starwood-Hotels umfassen gemäss der Mitteilung die Marken Sheraton, W Hotels, St. Regis, Westin, Element, Aloft, The Luxury Collection, Tribute Portfolio, Le Méridien, Four Points von Sheraton und Design Hotels. Marriott hatte Starwood 2016 für 13,6 Milliarden Dollar gekauft - und damit offensichtlich auch die Sicherheitslücke gleich mit. Bei einer Untersuchung habe sich gezeigt, dass eine "unautorisierte Drittpartei" Informationen kopiert und verschlüsselt habe. Seit heute würden auch die Betroffenen informiert. Die Behörden seien eingeschaltet worden, heißt es, und Regulierer würden unterrichtet. Die IT-Systeme von Starwood sollen ausgemustert werden. "Leider konnten sie den Angriff mit katastrophalen Folgen für frühere Hotelgäste nicht rechtzeitig erkennen, da der Angriff seit mindestens vier Jahren bereits am Laufen war". Erst am 19. November wurde klar, welche Daten alle gestohlen hatten. "Wenn man sich andere Unternehmen ansieht, die ähnliche Situationen erlebt hatten, ist der Grund für diese lange Erkennungs- und Reaktionszeit in der Regel ein allgemeiner Mangel in der Erkennungsstrategie des Unternehmens".

In den vergangenen Jahren hatte es immer wieder Hacker-Attacken mit hunderten Millionen Betroffenen gegeben.

"Marriott wird Sie nicht auffordern, Ihr Passwort per Telefon oder E-Mail anzugeben", stellt die Kette außerdem klar - ein sinnvoller Hinweis, will das Unternehmen betroffene Kunden doch nun auch per E-Mail informieren. Den Rekord hält der Internet-Konzern Yahoo, bei dem sich unbekannte Angreifer 2013 Zugang zu Daten von allen 3 Milliarden Nutzer-Accounts verschafft.

Bei Ebay gelangten Hacker bei einer Mai 2014 bekanntgewordenen Attacke an Daten von rund 145 Millionen Kunden, darunter E-Mail- und Wohnadressen sowie Login-Informationen.

Das Ausmass des Hacks ist gewaltig: Die Daten von bis zu 500 Millionen Kunden wurden gestohlen. Die Angreifer konnten sich zudem einige Zeit unbemerkt im Netz der Firma bewegen.

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