FC Bayern: Hoeneß verbannt Breitner von Ehrentribüne

50 Years of Bundesliga- Gala

Ähnlich mies wie das Wetter beim Abschlusstraining ist die Stimmung beim FC Bayern. Und einer, der zeigt, wie dünnhäutig der taumelnde Rekordmeister aktuell reagiert.

Uli Hoeneß poltert, Paul Breitner schimpft: Die beiden alten Fußball-Freunde geraten beim FC Bayern zumindest indirekt aneinander. "Und ich möchte den einen oder anderen im Moment sowieso nicht sehen", sagte er der "Bild".

Hoeneß verbannt Klub-Legende Breitner von der Ehrentribüne!

Der Präsident griff nicht mal selbst zum Telefonhörer. Kurios: Die Mitteilung über seine Verbannung wurde dem 67-Jährigen jedoch nicht von Hoeneß persönlich, sondern von Finanzboss Jan-Christian Dreesen überbracht. "Grund für diese Entscheidung waren seine mehr als geringschätzigen Äußerungen über den FC Bayern und dessen handelnde Personen, welche er am 21. Oktober 2018 in der Sendung 'Blickpunkt Sport' des Bayerischen Fernsehens getätigt hat".

Eine Ungehörigkeit, die Hoeneß eine Menge Kritik einbrachte, auch von seinem früheren Mitspieler und Freund Paul Breitner: "Bei Hoeneß geht es immer um die Bayern-Familie". Breitner erklärte daraufhin: "Ich habe daraufhin beschlossen, meine zwei Ehrenkarten, die ich als Ehrenspielführer auf Lebenszeit besitze, zu Händen von Herrn Dreesen zurückzuschicken".

In Richtung Hoeneß stichelte er damals: "Was den Uli angeht: Ich verstehe vieles nicht, was dort passiert ist". Schon zu diesem Zeitpunkt galt das Verhältnis zum Präsidenten als belastet.

Vor fünf Wochen hatten Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge und Hoeneß Medien und Experten aufgefordert, die Spieler des FC Bayern nicht weiter auf entwürdigende Weise zu behandeln. Breitner war zuletzt als Berater, Chefscout und Markenbotschafter beim Tabellenfünften tätig. Im März 2017 hatte er dann aber hingeworfen.

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