Saison-Aus für Abfahrer Dreßen: Kreuzbandriss in Beaver Creek

Nov 30 2018 Avon CO USA Thomas Dressen of Germany is carried down the hill after crashing during the men's downhill in the 2018 FIS Birds of Prey alpine skiing world cup at Beaver Creek. Mandatory Credit Michael Madrid-USA TODAY Sports

Beaver Creek - Kitzbühelsieger Thomas Dreßen ist bei der zweiten Saisonabfahrt der alpinen Skirennfahrer in Beaver Creek/Colorado schwer gestürzt.

Der deutsche Skifahrer Thomas Dreßen ist beim Rennen in Beaver Creak schwer gestürzt und musste anschließend mit dem Akia abtransportiert werden. Der 25 Jahre alte Mittenwälder kam nach rund 44 Sekunden mit Kurs auf die Bestzeit zu Fall und rutschte mit hohem Tempo in die Fangnetze. In der Vorwoche hatte er in Lake Louise in der ersten Abfahrt des alpinen Winters Platz sieben belegt und damit seine Zugehörigkeit zur Weltklasse bestätigt. Das gab der Deutsche Skiverband (DSV) am späten Freitagabend nach einer Untersuchung des 25-Jährige in Vail/USA bekannt. Zudem diagnostizierten die Ärzte eine Subluxation der linken Schulter, sprich: eine schmerzhafte Ausrenkung des Schultergelenks. Nach einer Rückkehr nach Deutschland werde sich der Mittenwalder weiteren Untersuchungen unterziehen.

Ein schwerer Sturz von Thomas Dreßen hat die Abfahrt von Beaver Creek überschattet. Ein großes Saisonziel f+ür Dreßen war die WM in Are/Schweden (5. bis 17. Februar).

Dreßen war mit Startnummer 9 in das wegen schwieriger Bedingungen verkürzte Rennen gegangen und auf Podiumskurs. Bei schlechter Sicht und unebenem Untergrund verkanteten dann seine Ski, die Beine wurden auseinandergerissen und der Vorjahres-Dritte konnte den Sturz nicht verhindern. Dreßen schlug heftig im Fangnetz auf.

ALPINE SKIING- FIS WC Beaver Creek BEAVER CREEK,COLORADO,USA
Höllische Schmerzen Thomas Dreßen nach seinem Sturz in Beaver Creek

Nach minutenlanger Behandlung konnte Dreßen zwar gestützt von Betreuern aufstehen, dann aber brachten ihn Sanitäter mit dem Rettungsschlitten ins Tal.

Schon bei der Fernsehübertragung war zu hören, wie der Kitzbühel-Sieger vom Januar 2018 vor Schmerzen laut schrie. In seiner Karriere war der Oberbayer von schweren Verletzungen bislang verschont geblieben.

Außer Ferstl enttäuschten die DSV-Starter und verpassten allesamt die Punkteränge. Hannes Reichelt landete auf Rang 7 (+0,45), der Sieger aus Lake Louise Max Franz klassierte sich auf dem 13. Platz, Matthias Mayer wurde 15. Dominik Schwaiger wurde 37. "Das ist ein bisschen eigenartig", sagte Sander.

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